zwischen hoffen und bangen

was für ein schrecklicher Zustand. Ich habe eigentlich gehofft das dieser Zustand mal besser wird, wird er aber nicht…und schon garnicht für so einen ungeduldigen Menschen wie für mich.

An manchen Tagen lässt mich das Thema los und an anderen Tag ist es wieder präsent. Ich bin immer noch furchtbar müde und ausgebrannt. Ich denke aber das es einigen ähnlich geht. Oder?

Was würde ich im Falle einer Wiederholung anders machen? Tatsächlich mehre Pausen einlegen und mich nicht mehr so dermaßen unter Druck setzen. Ein ganzes Jahr ohne Pause zu lernen und zu arbeiten ist nicht gesund. Wie ich für mich jetzt festgestellt habe.

Auch würde ich nicht mehr soviele Kurse buchen. Ich kann nur jedem davon abraten. Es reichen 1 oder 2 Anbieter.

Gestern habe ich mich mal an die Unmengen von Unterlagen rangemacht und sortiert und zum teil entsorgt. Ich habe nur noch meine Skripte, Klausuren, Steuer und Studium und die Brennpunkte behalten. Den Rest habe ich entsorgt. Zu viele Anbieter, Kurse, Unterlagen blockieren nur und man verfällt früher oder später in die Schockstarre.

Habt Ihr auch schon aussortiert? Was würdest ihr im Falle eine Wiederholung anders machen?

Jetzt hoffe ich mal das die Ergebnisse also in BW pünktlich im Dezember kommen und das die Warterei mal eine Ende hat.
Ich möchte eigentlich nur wissen wo meine weitere Reise hingeht. In die mündliche oder nochmal nach Böblingen in den Glaspalast.

Wann kommen bei Euch die Ergebnisse?

Was mich noch von den Ehemaligen interessieren würde, was war euer Gefühl nach der Prüfung und was kam schlussendlich raus? So wie gefühlt oder ganz anders?

Grüße

Nicole

7 Gedanken zu „zwischen hoffen und bangen

  1. Hallo Nicole,
    dieser Schwebezustand ist wirklich nicht schön und schwer zu ertragen. Ich kann das gut nachfühlen. Es ist aber, wie es ist. Jetzt heißt es, Kräfte sammeln und auf die Vorbereitung für das Mündliche konzentrieren. Egal, was kommt.
    Das Thema Wiederholen stellt sich bei mir nicht, entweder es hat jetzt geklappt oder das wars.
    Die Ergebnisse kommen bei uns um den Jahreswechsel.
    Viele Grüße und Kopf hoch, wird schon werden…

  2. Hallo Milan,
    danke für Deine Worte. Ich bin bei dem Gedanken die Prüfung nochmal zu schreiben auch hin und hergerissen. Ich denke ich mache es von dem Ergebnis abhängig. Wenn ich auf der ganze Bahn trotz sehr vielen lernen versagt habe, dann macht eine Wiederholung für mich auch keinen Sinn. Bei einem knappen Ergebnis würde ich mir nochmal eine Change geben. Wenn das auch nicht klappt dann würde ich es akzeptieren. Es kann nicht jeder Steuerberater werden. Aber jetzt gehen wir erstmal von einem positiven Ausgang aus.
    Dir weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen.
    Grüße
    Nicole

  3. Hallo Nicole,
    mir geht es ganz genauso. Ich habe überhaupt kein Gefühl dafür, ob es gereicht haben könnte oder nicht. Und ich habe mir auch schon die Frage gestellt, was ich eigentlich anders machen würde, sollte ich ein weiteres Mal in die Prüfung müssen. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.
    Aber ein zweites Mal gehe ich definitiv in die Prüfung, sollte es beim ersten Mal nicht gereicht haben. Sonst war die ganze Mühe und die Kosten umsonst. (Mal sehen, ob ich es immer noch so sehe, wenn ich vor vollendete Tatsachen gestellt werden….)

    Ausgemistet habe ich noch nicht. Irgendwie traue ich mich noch nicht dran an die Unterlagen. Dafür möchte ich meine kostbare Zeit gerade einfach nicht „opfern“. In die Skripte habe ich aber sowieso selten reingeschaut und die meisten sind Online immer wieder aktualisiert worden.

    Bei uns kommen die Ergebnisse wohl erst Ende Januar, weshalb es umso schwieriger ist, bald schon mit der Vorbereitung für die mündliche anzufangen.
    Ich habe das Gefühl man versucht sich selbst zu schützen und stellt sich daher lieber auf das Schlimmste ein. Aber wir sollten einfach nicht zu sehr an uns zweifeln und uns auf die mündliche vorbereiten, mit dem Gedanken, die Prüfung bestanden zu haben. Nichts ist umsonst und sollte man ein weiteres Mal in die Prüfung müssen, hat man zumindest das Wissen aufrecht erhalten und ist nicht komplett wieder raus.
    Daher drücke ich uns weiter die Daumen und wünsche eine erfolgreiche Vorbereitung auf die mündliche Prüfung!
    Viele Grüße
    Nicole

  4. Liebe Nicole,
    Ich kann dich total verstehen, ich habe auch diesen Konflikt in mir. Manchmal kann ich es abschalten und auf einmal denke ich wieder an die Prüfung.

    Ich hatte nicht so viele Kurse und ich habe gar keine Skripte an sich, nur die Folien der Dozenten, welche ich auch behalten werde. Ansonsten hebe ich alle Aufgaben und Klausuren auf, das würde das sein, was ich mir nochmal ansehen würde.

    Ich will gar nicht dran denken, wie es wäre, nicht zu bestehen… mal drüber nachdenken konnte auch ich aber nicht vermeiden. Ich denke, dass ich dann fast nur noch Klausurenkurse machen würde. Das fand ich am hilfreichsten. Nochmal einen Jahreskurs fände ich glaub ich zu viel. Wie du schon sagst kann man nicht ewig zweigleisig fahren mit Arbeit und Vorbereitung.

    Wir glauben einfach weiterhin an uns!!! 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Vanessa

  5. @Nicole
    oje erst Ende Januar? Das ist noch lange hin. Da könnte ich mich ehrlich gesagt auch noch nicht aufraffen und für die mündliche zu lernen. Bei uns sollten die Ergebnisse Mitte Dezember kommen und mir fällt die weitere Vorbereitung trotzdem unwahrscheinlich schwer, für mich war eigentlich am letzten Tag des Examens klar, dass es nicht gereicht haben kann. Seitdem rechne ich irgendwelche Punkte zusammen, je nach Stimmung mal mehr und mal weniger. Es ist überhaupt nicht einschätzbar. Ich bin nach der Prüfung erstmal in einen Schockzustand verfallen. Ich habe unglaublich viel gelernt und wurde von der Prüfung völlig überrumpelt. Am ersten Tag habe ich nur geweint, am zweiten Tag geflucht und am dritten war es mir schon egal. Selbstschutz 🙂 Ich habe mittlerweile eine richtige Abneigung gegen die roten Ziegeln.
    Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, hilft nichts. Wir müssen weitermachen.
    Weiterhin viel Kraft

    @Vanessa
    ich habe leider viel zu viele Kurse besucht und hatte auch dementsprechend genauso viele Unterlagen. Ich habe mir überlegt mit welchen Unterlagen ich mich vorbereitet habe und die, die ich nicht angeschaut habe, habe ich entsorgt. Die würde im Falle einer Wiederholung auch nicht mehr anschauen. Die Klausuren habe ich natürlich behalten. Einen Jahreskurs würde ich auch nicht mehr besuchen. Sondern einen dreiwöchigen Wiederholerkurs besuchen und ansonsten nur Klausuren schreiben. ( Davon habe ich soviele,dass sich noch drei weitere auf die Prüfung vorbereiten könnten 😉
    Dir weiterhin viel Kraft

  6. Moin kann euch wlw klausuren und die blaue reihe aus der finanzverwaltung herzlich empfehlen.
    Haut rein

  7. Hallo in die Runde,

    es ist beruhigend zu lesen, dass man nicht alleine ist. Die ersten Wochen waren ganz schlimm, da hat mich die Prüfung bis in den Schlaf verfolgt. Dieses ist nun Gott sei Dank ein bisschen anders. Aber: regelmäßig bleibt schon der Selbstzweifel, ob es gelangt oder nicht (auch das Pendel leicht in eine positive Richtung schwingt).

    Meine Freude: schon einen Monat geschafft 🙂 Mein Pech: noch gut fünf Wochen warten, bis in Hamburg die Ergebnisse kommen sollen. Aber irgendwie wird das schon.

    Ich habe mich nun schon voll in die Vorbereitung auf die mündliche geschlagen, damit ich mich auf den worst-case (4,5) vorbereiten kann.

    Und sollte der maximale worst-case (Nichtbestehen) eintreten: dann mach ich es nochmal. Noch strukturierter und vor allem dieses noch vertiefter, da viel Basiswissen ja nun auch vorhanden ist.

    Aber: die Hoffnung bleibt, dass das erste auch das letzte Mal war 🙂

    Euch allen viel Kraft!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*