Statistik oder so….

Mir kam gerade beim Schreiben eines Kommentars die Idee, eine kleine „Umfrage“ zu erstellen. Nach der ewigen Diskussion, was nun das beste Vorgehen bei der Vorbereitung wäre, auch wenn es nicht DEN goldenen Weg gibt, würde mich (und bestimmt auch andere) einfach mal interessieren, welche Vorgehensweise zu welchem Ergebnis geführt hat. Ich weiß, dass die Note am Ende egal ist, Hauptsache bestanden. Aber interessant fände ich den Vergleich trotzdem…Vielleicht haben die mitlesenden erfolgreichen Steuerberatern Lust, einen Kommentar mit folgendem Inhalt zu hinterlassen? Gern auch alle nochmal, die schon unter irgend einem anderen Beitrag ihre Erfahrung mit uns geteilt haben, dann ist es hier nochmal in kompakter Form zu finden:

Vorbildung: Finanzwirt, Steuerfachwirt, Steuerfachangestellter, Bilanzbuchhalter etc.

Art der Vorbereitung: (bei mehreren Versuchen bitte unterteilen in Versuch 1, 2 …) Fernlehrgang, Klausurenfernkurs, Präsenzlehrgang (wie lange), Klausurenpräsenzkurs etc.

Klausuren in der Vorbereitung: Anzahl der geschriebenen Klausuren (kurz oder lang), immer in 6 Stunden geschrieben, anfangs oder immer so lange geschrieben bis fertig, gern kurze individuelle Ausführungen dazu 🙂

Note schriftliche Prüfung: (bei mehreren Versuchen bitte unterteilen in Versuch 1, 2 …) nach Fach

kleines abschließendes Fazit: was würdet ihr immer wieder so machen, was haltet ihr für essentiell, was würdet ihr nicht empfehlen

Vielen lieben Dank an alle, die sich die Mühe machen!

22.22 Uhr Schnapszahl

und so fühle ich mich auch. Ich könnte einen vertragen… Es ist 22.22 Uhr, ESt03 geschafft. Obwohl es oft so zäh ist und ich mir über die Sachverhalte den Kopf zerbreche, bin ich doch immer wieder begeistert, wenn ich eine Erleuchtung habe und (fast) alles tatsächlich in Richtlinie und Erlass finde. Zeitraubend, aber durchaus erleuchtend.

Die nächste Klausur bekommt dann nach 6 h den roten Strich, mal schauen wie sich das dann so entwickelt.

Weil ich mich vom Abendessen abgemeldet hatte, gab es heute Roomservice:

Könnte sein, dass meine Klausur nach Mettbrötchen mit Lauch riecht und der Korrektor Hunger bekommt 😂

Haltet durch und viele Grüße

Mandy

(F)eiertage

Endlich sind sie da, die Eiertage. Und das Wetter spielt mit, die Sonne scheint und wird so manchem seinen ersten Sonnenbrand des Jahres bescheren. Ich werde natürlich brav meine Knoll-Klausuren schreiben. Aber ich werde mich auch in die Sonne setzen, ein wenig im Garten werkeln und auch feiern. Am Samstag beim Osterfeuer, welches die freiwillige Feuerwehr im Dorf organisiert, wird es bestimmt spät und feuchtfröhlich, wie immer. Aber da meine Kinder und mein Mann Mitglieder der FFW sind, ist da natürlich Anwesenheitspflicht… 🙂 Ostersonntag ist dann Familienzeit mit Ostereiersuche, Besuch, grillen und netter Unterhaltung.

Die Shoppingtour letzten Samstag mit meiner Tochter hat viel Spaß gemacht. Wir haben es sehr genossen. Intensive Mädelszeit war das… Einen Nachteil hatte es allerdings. Das Licht in den Umkleidekabinen diverser Läden war so unbarmherzig… Die Spiegel haben geschrien: „Zu viel sitzen am Schreibtisch. Zu viel Schokolade. Zu wenig Sport.“ Tja. Da hab ich den „SALAT“. Nebenwirkungen der Vorbereitung. Also mein neuer alter Vorsatz wird wieder aktiviert: Mehr Sport, soll ja auch beim Denken helfen und das Selbstbewusstsein stärken. Habe gleich damit angefangen, in der Mittagspause spazieren zu gehen, bei dem Wetter eine Freude. Wieder regelmäßig 2x pro Woche zum Taekwondo, das hatte ich auch etwas schleifen lassen. Das Fahrrad habe ich gestern wieder startklar gemacht und wir sind heute gleich zum Training mit dem Fahrrad gefahren

Wie es lerntechnisch läuft? Nach den vielen Beiträgen, dass man sich doch nicht im April verrückt machen sollte, habe ich einen Gang zurückgeschalten und diese Woche einfach mal das Wetter genossen. Die Pause hat mir sehr gut getan. Die letzten Noten der Klausuren waren eigentlich ermutigend. Nur die Tatsache, dass ich sie eben nicht in 6 Std. schreibe und noch mit Hilfe der Lehrbriefe, soweit ich sie brauche, lässt mich an der Aussagekraft dieser Noten zweifeln. Da mache ich sie mir wieder selbst madig. Obwohl ich denke, dass ich ja dann doch schon einiges gelernt habe und auch anwenden und umsetzen kann. Ich sehe die Klausuren auch eher als Hausaufgaben. Als Wissensvermittlung. Wie früher. Da haben wir Hausaufgaben bekommen und auch ins Buch geschaut, wenn wir es noch nicht richtig konnten. Naja, ich hoffe einfach, dass es mit der Zeit besser wird, ich weniger nachschauen muss und schneller werde.

Gestern habe ich mir dann endlich mal das Buch „Die schriftliche Steuerberaterprüfung Klausurtechnik und Klausurtaktik“ geschnappt und angefangen zu lesen, auf der Terasse, in der Sonne. Ich muss sagen, da sind nützliche Tipps und Schemata drin, gerade bin ich bei AO und sehr darüber erfreut, weil ich dort mit den Fragestellungen schon noch so meine Probleme habe. Das werde ich jetzt mal komplett durchlesen und dann in den Klausuren umsetzen. Ansonsten will ich verstärkt nacharbeiten und auch die verbliebenen Lehrbriefe mit den ungeliebten Themen in Angriff nehmen. Soweit der Plan.

Wie läuft es bei euch so? Habt ihr die Panik im Griff? Was macht ihr Ostern? Genießt das tolle Wetter, tankt auch mal Sonne und macht was Schönes.

Ich wünsche euch Frohe Ostern und schöne Tage im Kreis der Familie oder mit Freunden.

Liebe Grüße

Mandy

Ruhig bleiben !

Hallo ihr lieben Mitstreiter und Mitleser.

Es ist gar nicht so einfach, ruhig zu bleiben. Mich packt auch immer mal wieder die Panik. Gestern habe ich eine Klausurlösung gesucht. Ich habe alle meine Ordner durchforstet, aber sie war nicht da. Als ich dann schon angefangen hatte, eine e-mail an Knoll zu schreiben, dass sie scheinbar vergessen hätten, mir die Lösung der Klausur BilSt02 zu schicken, fiel mir ein: „Die hab ich doch am Wochenende gerade erst geschrieben, die kommt doch erst am Donnerstag…“ 🙂 Ich dachte, oh Mann, du bist ganz schön fertig…

Heute war dann wieder Post von Knoll im Briefkasten. Darin, neben der gesuchten Lösung, ein liebevoller Brief für die aufgeregten, an sich selbst zweifelnden und verzweifelten Kursteilnehmer des Klausuren – Fernlehrgangs. Für die, die ihn nicht selbst in der Post hatten, hier zum Lesen, ich hoffe Knoll hat nichts dagegen…:

Also, es ist völlig normal, die Klausuren noch nicht in Echtzeit und mit guten Ergebnissen lösen zu können! Das ist doch beruhigend. Gut zu wissen ist auch, dass man „nur“ drei Viertel ohne Nachschlagen bearbeiten können muss, um mit der Zeit auszukommen. Oder? Obwohl ich dreiviertel auch schon wieder ganz schön viel finde… Ich hoffe einfach, Übung macht den Meister. Ich bin nicht so der auswendig-Lerner. Das liegt mir nicht. Ich muss verstehen, und dann bleibts hängen. Mit der intensiven Nacharbeit hapert es momentan noch bei mir. Das muss ich noch besser eintakten und einhalten. Ich schreibe an manchen Stellen auch noch aus Unsicherheit zu viel hin. Da steht öfters am Rand „zu viel, Zeit!“. Da muss ich jetzt wirklich die Klausurlösungen mal genau analysieren, was da überall so in kurzen knappen Aussagen hin muss.

Wann und wie arbeitet ihr nach? Direkt wenn ihr die Lösungen bekommen habt? Wie findet ihr die Korrektur-Anmerkungen, zu spärlich oder gut? Oder schaut ihr euch die korrigierten Klausuren gar nicht noch mal an, sondern nur die Lösungen?

Zum Glück kommen jetzt ein paar Feiertage, die werde ich wohl zum Nacharbeiten nutzen…

Liebe Grüße

Heute in 6 Monaten

haben wir den ersten Prüfungstag hinter uns.

Ich versuche momentan nicht so sehr an die Prüfung zu denken, sondern eher an die Zeit danach. Wenn ich es (hoffentlich) geschafft habe. Gestern am Frühstückstisch habe ich so in die Runde geworfen „Wenn ich das hinter mir hab, feiern wir erst mal ne große Party.“ Meine Kinder freuten sich, mein Mann meinte ganz trocken „Das können wir dann gleich mit meinem 50. zusammen abhandeln.“ Kurze Stille, bei mir leichtes Entsetzen :-), alle rechnen, dann allgemeines Gelächter. Er hat Ende 2021 den 50. … 🙂 Ich hab mitgelacht und gesagt „Wenn’s schlecht läuft, schon.“ Galgenhumor geht immer.

Aber mal ehrlich, habt ihr Pläne für danach? Also abgesehen von den beruflichen Plänen. Wünsche, die ihr euch danach erfüllen wollt? Kleine oder große. So als Belohnung quasi. Solche Träume gehören ja auch dazu.

Also ich würde gern nochmal nach Kuba fliegen. Wir waren letztes Jahr im Februar 2 Wochen mit dem Taxi in Kuba unterwegs und haben dort in den Casa particulares bei den Kubanern gewohnt. Kann ich nur empfehlen. Hotelurlaub ist so was von langweilig dagegen. Das will ich unbedingt nochmal machen.

Eine Freundin fliegt in Kürze nach Portugal und geht dort pilgern, den offiziellen Pilgerweg, einen Teil zumindest. Das könnte ich mir auch vorstellen. Quasi als Therapie danach…

Habt eine gute Nacht und vergesst nicht zu träumen…

Liebe Grüße

Ich habe einen Anfall …


… einen Steueranfall. Einen Anfall von „Ich muss meine Strategie ändern“. Es war wieder Donnerstag, der wöchentliche „Was wird wohl heute wieder im Briefkasten sein“- Donnerstag. Zum Glück (oder leider) keine der korrigierten langen Klausuren. Dafür die neue Klausur BilSt… Wieder stelle ich fest, da steht was drin, was ich in den Knoll Lehrbriefen noch nie gelesen habe: „asset deal“ ! Ich google, der Puls geht langsam wieder runter als die Erkenntnis sickert. Dann versuche ich über die Suchfunktion „Bibliothek“ was in meinem Knoll Lernplattform zu finden. Letztendlich nehme ich mir die BilSt Lehrbriefe, blättere sie nochmal durch und finde tatsächlich was dazu! Ich habe markiert, unterstrichen, also wahrscheinlich auch gelesen! Doch in welcher Ecke meines Gehirns ist es gelandet?

Ich muss meine Strategie ändern. Die Knoll Lehrbriefe sind ja schön und gut. Da steht so ziemlich alles drin, was auch in Gesetz, Richtlinie und Erlass steht. Fein säuberlich abgetippt. Aber ich brauche Fälle, viele Fälle, alle möglichen Fälle. Kürzere Fälle, die ich unter der Woche abends regelmäßig machen kann.  Der Klausurenvorbereitungskurs ist schon zur Hälfte rum. Der Klausurenfernkurs läuft noch bis Ende August, aber der kann doch niemals alles abdecken. Und Übung macht den Meister, oder? Das Lehrbriefe lesen, ist mühselig und es bleibt eh nicht hängen. Zum nochmal nachlesen ok. Aber um das Fälle lösen zu lernen, brauch ich Fälle!

Da gibt es nun mehrere Möglichkeiten. NWB Fallsammlungen, WLW Fallsammlungen, NWB Klausuren aus der Datenbank… Wer die Wahl hat, hat die Qual. Und jetzt kommt ihr ins Spiel. Wer von euch hat sich mit den o.g. Fallsammlungen vorbereitet und wie sind eure Erfahrungen damit? Oder gibts bessere Alternativen?

Und wer von euch hat den WLW Intensivkurs belegt? Da werden ja auch nur Fälle besprochen. Sind das die Fälle aus der WLW-Fallsammlung oder andere?

Habt Dank für eure Erfahrungen und genießt den Frühling …

smacap_Bright

Ein herzliches Hallo

Ein herzliches Hallo aus dem endlich wieder sonnigen Sachsen an alle Mit-Blogger, Ex-Blogger, frischgebackenen Steuerberater und an alle Leidensgenossen.

Ich freue mich auf jede Menge hilfreiche, unterhaltsame und humorvolle Beiträge.

Warum tu ich mir das eigentlich an? Das frag ich mich ständig… Mit Ü40, 2 Kindern, Haus und Garten, meiner Arbeit und Mann im Schichtdienst kein ganz leichtes Unterfangen. Aber das hab ich vorher gewusst. Und irgendwie wollte ich es nochmal wissen, ob ich es kann.

Nachdem ich mich Anfang November kurz entschlossen beim Knoll Fernlehrgang angemeldet hatte, „flatterte“ eine Kiste voller Lehrbriefe (vom Lehrgangsbeginn Juni an) ins Haus. Danach kamen wöchentlich neue dazu. Ursprünglich hatte ich für den Sommer einen Vollzeitkurs geplant. Tja, in Leipzig ist da nicht viel zu haben. Berlin, München, Stuttgart, vielleicht noch Dresden, wenn genug Teilnehmer zusammen kommen. Dann habe ich mich durch den Campus Blog und das Internet gewühlt, die Strategie der erfolgreichen Besteher „analysiert“ und mich fürs zeitige Klausuren schreiben entschieden. Seit Ende Januar schreibe ich nun die Klausuren im Klausurenvorbereitungskurs und seit Ende Februar die Klausuren im Fernkurs von Knoll. Jeden Samstag und Sonntag sitze ich in meinem Kämmerlein und schmore vor mich hin und schimpfe auf die Klausurenersteller. Logisch brauch ich viel mehr Zeit als angegeben. Und ich schaue parallel noch in meine Lehrbriefe, auch in die noch nicht abgearbeiteten. Aber so ist der Lerneffekt für mich größer, als würde ich die Aufgaben irgendwie oder unvollständig lösen. Beim Nacharbeiten fallen eine Menge Groschen, das klimpert richtig.

Normalerweise verbringe ich in dieser Jahreszeit schon viel mehr Zeit im Garten, bereite die Beete vor und ziehe viel zu viel Gemüse heran, was ich dann im Sommer verschenken muss, weil wir es gar nicht selbst alles essen können… Das wird mir echt fehlen. Dieses Jahr dürfen sich meine fast 10jährige Tochter, ihre Freundin (unsere Nachbarin) und mein Mann, der damit eigentlich gar nicht so viel am Hut hat, an meinen 3 Hochbeeten, dem Gewächshaus und meinen 2 Gemüsebeeten austoben. Die Mädels haben schon mal Tomaten und Gurken im Gewächshaus ausgesät, naja, ob die keimen bei den Temperaturen werden wir sehen…

Ich arbeite 30 Stunden in der Woche, von Dienstag bis Freitag. Montags habe ich jetzt frei, zum Nacharbeiten und lernen.

In meinem Schrank warten immer noch ein paar Lehrbriefe darauf, von mir gelesen und verstanden zu werden. Momentan schaffe ich gerade so die Klausuren zu schreiben und ein paar nachzuarbeiten. Es ist ein Wechselbad der Gefühle, von Panik „Oh Gott, es ist schon fast April“ zu „Ist ja noch ein halbes Jahr, ich schaff das schon.“ Selbst gewähltes Elend, ich könnte ja auch erst nächstes Jahr antreten. Die Anmeldung schiebe ich von einer Ecke des Schreibtischs auf die andere. Ich werde sie nächste Woche dann mal fertig machen.

Ich bin hin und her gerissen, was nun wichtiger ist. Die letzten Lehrbriefe durchzuarbeiten oder lieber die Klausuren intensiv nachzuarbeiten und dadurch die verschiedenen Schwerpunkt zu erarbeiten. Das was ich in den Lehrbriefen so lese, ist aber oft auch zu schnell aus meinem Gehirn wieder verschwunden. Da ist irgendwie nicht mehr so viel Platz wie früher…

Wie macht ihr das so, wie und wann lernt ihr? Könnt ihr euch abends nach der Arbeit noch aufraffen zum Lernen? Nach dem Abendessen und einer Kuschelrunde beim Kind im Bett ist es ca. 20 Uhr. Da geht bei mir nicht mehr viel… Mein Tag bräuchte mehr Stunden. Oder mehr Kaffee. Ich hoffe, dass es mit den länger hell bleibenden Abenden dann besser wird und meine Frühjahrsmüdigkeit oder mein restlicher Winterschlafmodus endlich in eine hyperaktive, hellwache und super aufnahmefähige Phase übergeht und ich mit 6 Stunden Schlaf auskomme.

Ich mach mich jetzt mal wieder über eine nachzuarbeitende Klausur her.

Motto der Woche laut meinem Kalender: „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen“ 🙂

Ich wünsche euch allen ein halbwegs entspanntes Wochenende trotz Lehrgang, Lernerei und Klausuren.

Viele Grüße
Mandy