Und plötzlich ist sie da,

die Freistellung. Am Freitag ist mein letzter Arbeitstag. Ich wollte zu Beginn meiner Freistellung schon viel mehr wissen und können…

Ich habe es herbeigesehnt, damit diese Doppelbelastung und das Gefühl, zu wenig zu tun, vielleicht endlich vorbei geht. Damit ich mich nur noch auf die Klausuren konzentrieren kann. Damit ich vielleicht mal wieder etwas mehr Zeit für die Familie und für mich habe. Die letzten Tage steppt noch mal der Bär auf Arbeit. Ich versuche noch so viel wie möglich fertig zu bekommen. Aber wie mache ich es dann?

Wie lerne ich dann am besten? Es gibt kein Patentrezept, ich weiß.
Wahrscheinlich werde ich jeden Tag mindestens 1 Klausur + Lösung durcharbeiten, oder komplett noch mal schreiben? Daneben/abwechselnd noch neue Klausuren schreiben, da wartet noch ein Stapel von WLW… Das habe ich leider nicht so geschafft, wie ich wollte.
Wie habt ihr das gemacht? Oder wie habt ihr das vor? Habt ihr euch eine bestimmte Zeit zum Lernen und für Pausen vorgesehen? 10 Stunden durcharbeiten funktioniert ja nicht. Vielleicht von 8.00 – 16.00 Uhr und dann nochmal von 19.00 – 22.00 Uhr. Irgendwie so habe ich mir das vorgestellt. Zwischendurch mal am See oder im Garten auftanken, also zwischen 16 und 19 Uhr.

Die letzte Klausur, die ich geschrieben habe, war eine gemischte. VerfR und USt liefen soweit ganz gut, trotz des unbekannteren Themas Vollstreckung. Ich hab mich am Gesetz langgehangelt und war gar nicht so sehr frustriert, eher motiviert. Bin gespannt auf das Ergebnis. USt ging eigentlich auch. Soweit lief es. Bis ich zu ErbSt kam. Zugewinngemeinschaft und Berliner Testament. Zugewinnausgleich und Letzterbe. Auch wenn das laut Knoll noch nie so in einer Prüfung dran war, könnte ja trotzdem mal kommen. Da war es wieder, das Gefühl immer noch viel zu wenig zu wissen… Dann noch Sachwertverfahren. Auch schon ein, zwei mal gemacht, aber gefühlt schon wieder alles vergessen…Kam noch dazu, dass ich zum ersten Mal mit der kleinen dtv-Ausgabe gearbeitet habe (Liebe Grüße ans Münchner Kindl!). Das war ungewohnt, ohne meine Fähnchen und Markierungen. Frustration lässt grüßen… Ich muss es einfach viel öfter üben. Das, was mir noch schwer fällt, immer wieder rechnen und schreiben. Aber reicht dafür die Zeit? Keine Ahnung.

Und was ist eigentlich mit dem Wetter los? Oder habt ihr alle vergessen den Fön auszumachen? Leipzig ist heißer als Malle…

Ich bin gespannt auf eure Lernerfahrungen und -pläne. Lasst mal von euch hören!

Liebe Grüße und frohes Schwitzen…

Heute ist einer dieser Tage,

an denen alles komisch ist und man nichts auf die Reihe bekommt. In Kurzfassung: schlecht geschlafen wegen Sorgen um Kater Lobito, früh aufgestanden, einkaufen gegangen, ab 9.45 Uhr fast 2 Stunden beim Tierarzt verbracht, zumindest nix schlimmes, kein Fieber, nur Entzündung einer Kampfverletzung. Mit 2 Spritzen und immunstimulierenden Tabletten nach Hause entlassen. Mal eben schnell noch Bad geputzt, Wäsche gewaschen und aufgehangen.

Dann stelle ich fest, für Klausur beginnen ist es etwas spät, also will ich eigentlich den Klausurleitfaden Ao auf der Terrasse weiter durcharbeiten, komme aber irgendwie nicht rein… Stelle fest, der Sonnenschutz der Liege ist ideale Buchablage, sehr praktisch, aber:AO ist langweilig und ich kann mich nicht konzentrieren. Meine Gedanken kreisen um alles mögliche.

Kater Nr 2, King Louie, findet es auch ermüdend und nutzt das AO Handbuch als Schlafplatz.

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Also lege ich mich einfach etwas hin, mache die Augen zu und lasse die Sonne auf meinen Rücken scheinen. Auf einmal „Platsch“ direkt neben meinem Arm auf der Liege, ich spüre etwas nasses an meinem Arm. Meine kurze Hoffnung, irgendjemand hat mich nur mit Wasser bespritzt, ist schnell verschwunden. Tatsächlich hat mich irgend ein Vogel nur ganz knapp verfehlt. 😂 Ich entferne die Spritzer von meinem Arm und die Überreste von der Liege und tröste mich damit, dass so ein Vogeltreffer ja Glück bringen soll und er zumindest nicht meinen Kopf oder meine Bücher getroffen hat…

Also, Vorsicht vor den heimtückischen Angriffen der Tierwelt. Ich versuche es jetzt mal weiter und schmeiß King Louie von meinem Buch. Vorher muss ich aber noch gaaaanz dringend ein paar 🍒 pflücken und essen 😋

Habt ein schönes Wochenende!

Keep going…

Hallo mein lieben Mitleidenden und Mitlesenden. Die BilSt-Klausur am WE war irgendwie gar nicht so schlimm. Ich habe natürlich länger gebraucht als 6 Stunden, aber es hat sogar ein bißchen Spaß gemacht. Bin ich krank? Nein, wahrscheinlich liegt es daran, dass sich eben jetzt doch die ersten Lernerfolge einstellen. Ich habe nicht mehr solche Angst vor den Klausuren und den unbekannten Themen. So langsam komm ich klar mit der Abarbeitung und weiß ungefähr, wie und wo ich suchen muss. Liegt vielleicht daran, dass ich BilSt als Bilanzbuchhalterin am meisten mag. Kann also bei der nächsten Klausur schon wieder anders aussehen… Vielleicht ist es auch die geänderte innere Einstellung. Ich hatte nach der letzten Depri-Phase voller Zweifel und folgender Erkältung beschlossen, jetzt nur noch positiv zu denken und Zweifel und Ängste nicht mehr Oberhand gewinnen zu lassen. Also schiebe ich die ganz schnell wieder weg, wenn sie auftauchen und denke und glaube ganz fest „Du schaffst das!“ Macht mich viel entspannter…

Ich habe mich auch bei den Gesetzen umorientiert. Vielleicht erinnert ihr euch daran, dass hier schon mal die BMF-Handbücher zur Sprache kamen. Ich hatte mir als erstes das ESt-Handbuch bestellt, um es mir mal anzuschauen. Und ich fands gut. Mittlerweile arbeite ich außerdem noch mit dem AO-Handbuch und dem USt-Handbuch. Die Vorteile für mich: größere Schrift, festeres Papier, DV und Richtlinie direkt hinter dem §, bei längeren § sind diese sogar unterteilt und unter jedem Absatz oder der jeweiligen Nummer steht schon die relevante Richtlinie (siehe Foto zu § 3) und an den Richtlinien stehen noch die Verweise zu den Erlassen als Anhang, die ebenfalls direkt hinten im Handbuch drin sind. Im ESt-Handbuch ist auch ein Auszug des HGB’s (der relevante Teil für BilSt) sowie das UmwStG und der UmwSt – Erlass drin. Ich finds total praktisch! Und komme gut klar damit.

Ich habe bei der StB-Kammer Sachsen nachgefragt, sie sind in der schriftlichen Prüfung erlaubt, in der mündlichen nicht, da dort nur Gesetze erlaubt sind. Deshalb und weil ErbSt, KSt und LSt nicht mehr aufgelegt werden, sortiere und markiere ich weiterhin brav die roten Klötze ein, die ich dann ebenfalls benutzen werde.

Ansonsten habe ich mir zu Hause etwas Luft verschafft, indem ich einen Haushaltsplan erstellt habe, der meine Kinder in Haus und Garten stärker mit einbindet. Tägliche und wöchentliche Aufgaben für jeden, die täglich abgehakt werden dürfen. Mit 10 und bald 14 Jahren kann man schon so einiges erledigen. Und es klappt bisher prima. Sie geben sich beide große Mühe und mich und meinen Mann entlastet es.

Dann wünsche ich euch mal eine schöne (bei uns heiße) Woche und denkt daran:

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110 % = 200 % ?

Es ist jetzt Pfingst-Montag Abend, 22.30 Uhr. Ich habe fertig, Klausur Nr. 14, ESt 05 von Knoll. Alter Verwalter, ich frage mich, wer den Schwierigkeitsgrad und die Länge prozentual ermittelt. Laut Knoll beides 110 %. Muss das denn sein? Entweder bin ich immer noch völlig ahnungslos oder langsam wie eine Schnecke. Aber ich habe gefühlt ewig dran gesessen, unterbrochen von 2 mal Familienbesuch heute und gestern, was auch nicht vorteilhaft ist, aber muss ja. (Der Besuch war nötig und am Ende doch sehr schön.) Wenn man das späte Aufstehen bedenkt, war es am Ende vielleicht auch gar nicht so lang. Aber gefühlt war es doppelt so lang, als es eigentlich soll….

Empfinde nur ich das so? Wie sind denn so eure Erfahrungen mit Knoll? Zu Länge und Schwierigkeit? Geht es euch wie mir und ihr fühlt euch nach jeder Klausur wie ein blutiger Anfänger? Lasst mal was hören, wie es euch derzeit damit ergeht …

Nachti…

Kann das jemand verstehen?

Hallo ihr lieben. Mal wieder eine Meldung von mir, mein Wort zum Sonntag sozusagen 🙂

Ich hasse es, mich fremdbestimmen zu lassen. Immer diese ganzen Termine, Schule, Hort, Orchester der Kinder, Feuerwehrfeste und -Wettkämpfe etc pp…Dann will noch Besuch kommen. Das macht mich irre. Gefühlt rast mir die Zeit davon. Keiner weiß, wie es ist, sich auf DIESE Prüfung vorzubereiten. Keiner weiß, wieviel Stoff man da lernen muss. Keiner versteht, warum ich mich „jetzt schon“ so stresse und jedes Wochenende Klausuren schreibe.
Keiner kann nachfühlen, wie es ist, eine 6stündige Klausur zu schreiben und dann noch 8 Stunden dafür zu brauchen. Und dann noch die Hälfte falsch zu haben. Die meisten haben Null Vorstellung davon, was eine Klausur überhaupt ist. Jede „gestohlene“ Stunde stresst mich. Vielleicht übertreibe ich. Vielleicht könnte ich es lockerer angehen. Aber ich will am Ende nicht sagen „Hätte ich mal eher, intensiver, mehr…“ Und außerdem bin ich vom Sternzeichen Jungfrau. Die Perfektionisten schlechthin. Die, die alles planen, durchdenken und nichts dem Zufall überlassen.

Denn dieses 1 Stündchen, oder auch 2, die ich dann tatsächlich Zeit habe oder mir Zeit nehme, will ich für die Dinge verwenden, die mir gut tun und mir am Herzen liegen. Z.B. einfach mal in der Sonne liegen. Oder in meinem Garten arbeiten, Gemüse anbauen und pflegen, Unkraut entfernen, ernten. Denn keiner will oder kann das in der „Perfektion“ für mich machen. Auch wenn der Rest der Welt sein Gemüse lieber kauft, ich freue mich über jedes selbst gezogene und geerntete Stück. Und das ist für mich absolut keine überflüssige Tätigkeit. Das bringt mir Freude und Entspannung. Und wenn ich dann eben abends bis 22 Uhr an der Klausur sitze, weil ich bei dem schönen Wetter tagsüber mal was im Garten machen wollte, dann ist das eben so. Das war mir wichtig und ist dann auch richtig so.

Ich glaube, das Wort „Perfektion“ erscheint zu oft in diesem Text. Und in meinem Kopf…

Wie ist das bei euch so? Habt ihr das Gefühl, der Rest der Welt versteht euch? Sagt ihr im Gegensatz zu früher öfter „Keine Zeit“ oder nehmt ihr euch trotzdem Zeit für Freunde und Familie?

Zum Glück gibt es dann doch die Menschen, die das selber durchgemacht haben und es nachvollziehen können. Danke fürs Zuhören und aufmuntern!

Habt noch ein schönes Wochenende!

Im Osten geht die Sonne auf ☀ …

… und brennt 🔥 und brennt und brennt. Mir ist heiß. Eigentlich liebe ich den Sommer. Lange hab ich auf den Sommer gewartet. Aber das toppt ja gleich mal wieder alles… Ich werde dampfgegart in meinem Dachkämmerlein.

mde

Da raucht nicht nur der Kopf, da dampft auch der Rest. Da hilft nur noch, Klamotten aus, Bikini 👙 an. Zur Not muss ich eben umziehen, in den Keller oder so. Alle anderen Räume sind zu stark frequentiert von den übrigen Bewohnern.
Wie findet ihr die Hitze und wie macht ihr es euch erträglich?

Aber meckern ist auch doof, eigentliche wollen wir doch alle Sommer? Machen wir mal eine Hitze- Pro- und Contra Liste, ihr dürft gern ergänzen:

Contra Hitze: ich schwitze beim Lernen, ich schwitze beim Schlafen, ich schwitze im Garten, Sonnenbrandgefahr hoch, ich muss den Garten häufig gießen, man sieht wieder Männer in kurzen Hosen und Tennissocken mit Sandalen (Männer, lasst das bitte!), meine Tochter geht bei Nachbars in den Pool, rutscht auf der Treppe aus und holt sich die typische Halbmond-Platzwunde am Kinn 🙃(gestern Abend passiert), aber tapferes Mäuslein hat nicht geweint, ist erst noch mal in den Pool gesprungen🏊 weil es gar nicht so doll weh getan hat und wollte dann mit ihrer Freundin einfach ein Pflaster drüber kleben, das hat dann doch lieber die Ärztin 😷 gemacht…

Pro Hitze: Wenn man Zeit hat und nicht krank ist, kann man an den See fahren und schwimmen 🏊oder im Biergarten sitzen, oder überhaupt im Garten sitzen, Eis 🍦 essen zur Abkühlung mind. 3x täglich (ob das gut ist?), die Erdbeeren 🍓werden rot und sind soooo süß, die Gurken 🥒wachsen, bald sind die Massen an unglaublich süßen Kirschen 🍒🍒🍒 unseres uralten RIESEN Prachtbaumes rot, die Mäuse kommen raus und die Katzen legen mir fast täglich eine vor die Tür (ist das nicht süß 😍 – oder eher doch contra?), ich hab weniger Hunger (weil mehr Eis gegessen), die Röcke werden kürzer (nicht bei mir), man muss weniger anziehen (auch manchmal contra)…

Ansonsten ist der Stand der steuerlichen Dinge, dass ich Annika voll nachfühlen kann, wie sie letztes Jahr den Themen hinterher gehechelt ist. Man hat immer das Gefühl, man macht zu wenig, man schafft zu wenig und alle stehlen einem die Zeit. Diese Mehrfachbelastung von Job und Vorbereitung bringt bestimmt nicht nur mich an meine nervlichen Grenzen. Da geht selbst mir zeitweise meine Gelassenheit verloren und ich habe Albträume, in denen ich nicht mehr richtig sehe, mit dem Auto in die falsche Richtung und dann noch fast ins Wasser fahre und der Polizei und den Helfern erzähle „Ich schaff das nicht, ich schaff das nicht“ Die Folge der Panik: Dauerkopfschmerz am WE, mit Halsschmerzen, dann Husten und Schnupfen. Und das bei 30 Grad, na dankeschön. Also war am WE bis gestern nicht viel zu reißen, Päuschen angesagt. Heute geht es mir psychisch und physisch wieder besser, so dass ich ein bißchen was tun kann. Ich nehme mir wieder mal vor, mich nicht so verrückt zu machen. Ich „fiebere“ (haha) der Freistellung entgegen, damit ich endlich in Ruhe mal mehrere Stunden am Stück intensiv lernen kann. Ich hoffe, ich kann hinterher auch sagen „Hätte ich mich doch vor der Freistellung nicht so verrückt gemacht, die Freistellung hat locker gereicht.“

Den Klausurenvorbereitungskurs von Knoll kann ich ebenfalls allen, die nächstes Jahr schreiben, wärmstens empfehlen. Die Klausuren sind super für den Einstieg, überschaubar, nicht so voll geladen und man lernt wirklich die Klausurtechnik. Ich habe ihn parallel mit dem noch laufenden Klausurenkurs geschrieben und bin froh, dass er mit Klausur Nr. 18 jetzt vorbei ist. Ansonsten lerne ich die Klausurtechnik, indem ich die Klausuren (ggf. nochmals) mit der Lösung und dem Korrekturbogen daneben genau durchgehe, quasi Stück für Stück, Sachverhalt für Sachverhalt und immer nach meiner (Teil-)Lösung schaue, was hab ich, was fehlt mir. Und das, wo ich völlig auf dem Schlauch stehe, lese ich dann parallel intensiver nach. Kostet zwar Zeit, bringt aber einige Erkenntnisse. Auf alle Fälle besser, als gar nicht nacharbeiten aus Zeitmangel. Das Klausurtechnik-Buch und der AO-Klausuren-Leitfaden liegen leider auch noch fast ungelesen herum. Könnte evtl. auch helfen…

Ab nächstes Wochenende werde ich mich dann auch mal über die WLW-Klausuren hermachen können, die genau wie bei Annika vorwurfsvoll im Briefumschlag Nr. 1 für Mai und Nr. 2 für Juni hier herumlungern…

Also, frohes Schwitzen allerseits!

Wir sind enttarnt!

Also ich weiß ja nicht, wie das bei euch so ist, aber ich hab meinen Kollegen nicht erzählt, dass ich hier blogge… Gerade rief mich eine Kollegin aus dem OG an (Ja, ich arbeite am Brückentag) und meinte, Mettbrötchen mit Erdbeeren fände sie jetzt nicht so lecker. Kurze Denkpause, ups, da war ja ein Foto im Blog! Wie kommt sie denn drauf? 🤔 Nwb hat im neuesten Newsletter auf den Blog verwiesen und gleich die Vornamen der Blogger genannt, da hat direkt das Alarmglöckchen geklingelt bei meiner Kollegin 😂. Danke NWB!

Also Kirsten, herzlich willkommen auf meinem Blog! Und alle anderen Kollegen auch!

So. Aber jetzt wieder an die Arbeit, hopp hopp. 😉

Liebe Grüße an alle

Meine Woche und ich :-)

Hallöchen ihr Lieben. Wie meine Woche so war? Sie verlief mal wieder anders als geplant, nix neues… Eigentllich wollte ich Lehrbriefe durcharbeiten, UmwSt und so… Hab leider nicht so viel geschafft. Mein Mann hatte Spätschicht und ich war mit den Kids abends alleine. Dazu kam mal wieder ein fieser Husten bei meiner Tochter ab Dienstag. Glücklicherweise (zumindest für den Chef) konnte sie wieder vormittags durch Papa und nachmittags durch Oma betreut werden. Abends war ich dann mit den üblichen Krankenschwester-, Koch- und Mutti-Tätigkeiten ausgelastet. Leider ließ der Husten sie auch nicht einschlafen, außer bei Mutti im Arm …
Verrückt, dass manchmal nur das hilft. Nach 21 Uhr, als dann endlich Ruhe war, war ich dann leider zu nichts mehr zu gebrauchen.

Kommt euch bekannt vor? Hab ich ja auch letztens fast genau so berichtet… Weiß nicht, warum sie ausgerechnet jetzt mehrmals krank wird. Sie ist sonst ganz selten mal krank.

Naja, Donnerstag ging es ihr besser. Nachmittag nach dem Friseurtermin dann zum Taekwondo gerast, Sohn hat trainiert, ich hab währenddessen mit Töchterchen noch Mathe für die am Freitag anstehende Arbeit geübt. Die Aussicht auf die Arbeit hatte noch Mittwoch Abend im Bett zu Tränen geführt… Den Abend hab ich dann damit verbracht, einen kleinen Geburtstagskuchen für sie und fette leckere Schoko-Brownies für die Feuerwehrkinder zu backen, Geschenke einzupacken, den Tisch für Freitag vorzubereiten. „Ein runder Geburtstag muss doch richtig gefeiert werden, Mama!“ so wurde mir deutlich klargemacht! 🙂 Die strahlenden Augen gestern morgen haben mich dafür belohnt. Dafür muss ich eben kommende Woche mehr machen … Aber das ist es wert.

Gestern Abend, während meine beiden „kleinen“ Feuerwehrleute beim Dienst waren, war aufräumen, Wäsche waschen und putzen angesagt. Bevor dann heute die Omas zum Geschenke überreichen und Grillen kommen, schreib ich noch schnell eine kurze Klausur. Ich hoffe, ich komme irgendwann in den Zustand zu sagen „Ich hab richtig viel gelernt und geschafft diese Woche.“ Vielleicht nächste Woche? Wahrscheinlich plane ich für die Spätschichtwochen gleich gar nichts mehr ein…

Habt ein schönes Wochenende mit Sonne und guter Laune! Bis bald.

Jetzt wird es ernst…

Gestern war meine Zulassung im Briefkasten. Große Überraschung: Dieses Jahr schreibt Sachsen in RIESA ! Riesa? Ich hatte schon in Meißen eine Unterkunft reserviert. Konnte ich zum Glück kostenfrei stornieren. In Riesa etwas zu finden, stellte sich etwas schwieriger dar. Riesa, das ist nicht gerade ne Metropole (Sorry an alle Riesaer) Naja, habe etwas entfernt dann noch was gefunden.

Zum Klausurenwahnsinn bei mir: Egon, ich habe einen Plan. Ich habe mir mal wieder einen Monatsplan gemacht. Habe dort eingetragen, wann ich welche Klausur schreiben will, wann ich nacharbeiten und wann ich die restlichen Lehrbriefe abarbeiten will. Jetzt muss ich mich nur noch daran halten. Dann bin ich bis Mitte Juni auch mal mit den Lehrbriefen durch.

Diese Woche habe ich mir die Lehrbriefe zur Betriebsaufgabe/-Veräußerung und Liquidation reingezogen, weil das in der ESt-Klausur steckte. Donnerstag musste ich nach dem Training mit meiner Freundin ein Gläschen Wein trinken und ihre Pilgerreise auswerten. Den Lehrbrief zur Erbauseinandersetzung hab ich dann leider nicht geschafft, weil der zur Betriebsaufgabe so lang war (67 Seiten!!!). 🙁 Gestern habe ich die Klausur dann geschrieben. Schrecklich. Zwischendurch kullerte mir tatsächlich ein Tränchen der Verzweiflung die Wange herunter. Da wollte ich sie schon in die Ecke pfeffern und aufhören. Dann habe ich mir gesagt. „Jetzt reiß dich zusammen und tritt der verdammten Prüfung in den Arsch!“ Also habe ich Aufgabe 2 erstmal abgebrochen und den dritten SV (Liquidation) angefangen. Da lief es dann wieder besser. Danach habe ich dann bei SV 2 noch mal angefangen und bin mit dem Erbauseinandersetzungs-Erlass eigentlich besser zurecht gekommen als erwartet. Fertig geworden bin ich natürlich nicht. Das mit der Aufstockerei bei Ausgleichszahlungen ist mir gerade bei der Realteilung noch nicht 100%ig klar. Da hab ich was ganz anderes raus… Das muss ich mir ganz in Ruhe noch mal anschauen und durchrechnen. Die Erlasse müsste ich mir auch mal komplett durchlesen. Nur wann? Pünktlich nach 6 Std habe ich Schluss gemacht. Soweit zu meinen „Fortschritten“… Ich fand diese Klausur wirklich „komplex“. Wie fandet ihr sie?

Danach bin ich wütend und wortlos aus dem Haus gestapft und habe mich auf die Liege in die Sonne gelegt. Mein lieber Mann hat mir vorher noch versprochen, wenn ich nach der Klausur lieb bin und nicht schweigend mit schlechter Laune durch die Gegend laufe, bekomme ich auch ein Stück Erdbeertorte. Es war knapp, aber er war gnädig und ich hab dann doch eins bekommen. 🙂 Danach hatte ich auch wieder etwas bessere Laune.

Ich gehe ab 1.7. in die Freistellung. Nach einigem Hin und Her hatte ich mich im Frühjahr entschlossen, doch mit in den Urlaub zu fahren. Wir sind ja durch die Kinder an die Schulferien gebunden, so dass ich nun zusammen mit unseren Nachbarn (2 Erwachsene + 2 Kinder) und meiner Familie auf Malle in einer Finca sitzen werde. Ich hatte mir gedacht, die Kinder und mein Mann vertun sich mit den Nachbarn und ich kann trotzdem noch etwas lernen, Klausuren nacharbeiten etc. Früh morgens und abends, evtl. auch am Strand. Zwischendurch hüpfe ich in den Pool oder ins Meer. Mit Ohropax für mich und Panzertape für den 3jährigen Mini-Terroristen der Nachbarn müsste es eigentlich gehen…Kleiner Scherz. Ein strenger Blick von der Tante gegenüber wird schon reichen.

Ob das was wird? Und was genau nehme ich mit? Klausuren? Die Fallsammlungen? Natürlich die Gesetze. Oder sollte ich doch lieber zu Hause bleiben? Vor dem Urlaub hab ich 2,5 Wochen, nach dem Urlaub habe ich noch 3 Wochen zu Hause. Ende August geht’s dann 4 Wochen zum Intensivkurs und Klausurenpräsenzkurs. Danach habe ich noch genau 1 Woche bis zur Prüfung. Irgendwie ist das alles ziemlich knapp….

Wann geht ihr in Freistellung? Wie wollt ihr in der Freistellung lernen bzw. euch vorbereiten? Jeden Tag was anderes oder lernt/wiederholt ihr ein Fach bzw. Sachverhalte daraus mehrere Tage? Schreibt ihr Klausuren (nochmal) und arbeitet sie (ggf. mehrmals durch), besucht ihr einen Vollzeitkurs, schaut ihr euch Lehrbriefe nochmal an, wie ist eure Strategie? Und was sagen die fertigen StB? Wie habt ihr das gemacht?

Ein Masterplan mit Erfolgsgarantie wäre nicht schlecht…

Disziplin, bitte kommen!

So, ich bin wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Die aktuelle Knoll-Klausur liegt vor mir. Wie schon letzte Woche habe ich sie jetzt 1 Woche zeitversetzt geschrieben bzw. bin noch dabei, damit ich die Lösung schon habe und direkt nacharbeiten kann. Tja, was soll ich sagen, ich mache es jetzt die zweite Woche so und ich muss verflixt noch mal immer in die Lösung schauen!!! Ich hab nicht gedacht, dass ich so undiszipliniert bin 🙁 . Das demotiviert mich erst recht. Ich muss das wohl wieder ändern und die Klausuren schreiben, bevor ich die Lösung habe.

Die Frage ist, ob es wirklich so schlimm ist, parallel in der Lösung zu schauen, ob man auf dem richtigen Weg ist? Man spart auf alle Fälle Zeit weil man nicht mehr ganz so viel herumsuchen muss in den Richtlinien und Gesetzen, quasi gleich parallel nacharbeitet und man prägt sich keinen falschen Lösungsweg ein. Mit dem Haftungsfall in VerfR hätte ich so noch gar nicht viel anfangen können und wahrscheinlich wieder ne Stunde in Lehrbriefen und Büchern herumgesucht…

Allerdings hat das dann mit dem Einsenden überhaupt keinen Sinn mehr. Und ob der Lerneffekt genauso groß ist??? Wahrscheinlich führen hier auch wieder viele Wege nach Rom…

Was sagt ihr dazu?