Generalprobe

Die meisten von euch haben die Klausurenkurse bereits hinter sich gebracht. Nach Fern- und Onlinekurs habe ich nun auch meine Generalprobe. Ich habe 3 Klausurenkurse mit jeweils 3 Klausuren. Die ersten 3 Klausuren habe ich hinter mir und das Gefühl ist eher gemischt. Dazu muss man aber auch sagen, dass die Klausuren teilweise sehr schwer waren. Viele sind enttäuscht davon, dass wir kurz vor Schluss so demotiviert werden, aber für mich ist es ok. Besser so, als andersrum. Wenn man weiß, dass es eine schwere Klausur war, kann man das dann auch bei der Korrektur entsprechend einschätzen. Am Ende kann es im Oktober ja genauso laufen.

Ich hab nächste Woche dann noch die anderen 6 Klausuren vor mir und hoffe, dass es besser läuft und ich nochmals einiges mitnehmen kann. Danach geht’s dann wieder nach Hause. In der letzten Woche werde ich diese Klausuren intensiv nacharbeiten und dann muss es reichen :-)

Ich finde es sehr beruhigend, hier zu lesen oder im Kurs zu hören, dass es doch sehr vielen mittlerweile ähnlich geht. Die Motivation ist im Keller, man hat das Gefühl, dass es einfach nicht besser wird und man will nur noch, dass es vorbei ist.

Aber lange ist es auch nicht mehr und das wird schon irgendwie werden ;-)

Euch allen einen schönen Sonntag Abend und weiterhin viel Durchhaltevermögen!!!

Ladung zur Prüfung

Mitte August hatten wir dann auch endlich unsere Ladung zur Prüfung im Briefkasten.
Das klingt irgendwie dramatisch, so wie Ladung zur Gerichtsverhandlung.
Erst mit diesem Schreiben stand fest, an welchem Ort unsere Prüfung stattfinden wird.
Wir schreiben in einem 4-Sterne-Hotel. Noch am selben Tag habe ich für die 3 Tage ein Hotelzimmer gebucht. Damit habe ich die Wahrscheinlichkeit gemindert, dass auf dem Weg zur Prüfung etwas passieren kann.
Das Hotel ist echt ziemlch hübsch, mit Sauna und Pool… Nur leider werden wir davon nicht viel haben. Obwohl wir im Kurs schon gescherzt haben, dass wir uns vormittags im Konferenzraum und abends in der Sauna treffen :)
Auch das großzügige Frühstücksbuffett werde ich wohl nicht ausnutzen können. Aber naja.

Auf jeden Fall wurde es durch die Ladung ernst. Bis dahin hatte man immer das Gefühl, sich auf etwas utopisches vorzubereiten. Aber nun, da auch die Zeit bis zum Examen immer kürzer wird, nimmt das alles Gestalt an.

Mein Vorbereitungskurs ist nun seit Anfang September auch vorbei. Irgendwie ist es zur Gewohnheit geworden, jedes Wochenende nach Leipzig zu fahren. Das war schon merkwürdig am letzten Tag. Noch dazu hätte ich nicht gedacht, dass das knappe Jahr so schnell verstreicht.
Am jetzigen Punkt kann ich sagen, dass meine Vorbereitung nicht wirklich so läuft, wie ich es anfangs geplant habe. Klausuren vom Fernkurs habe ich nicht ansatzweise alle gelöst, weil mir anfangs die Zeit und auch das Wissen fehlte. Meine Herangehensweise habe ich auch mehrfach über den Haufen geworfen.
Im Endeffekt kann ich mich nur den vielen Kommentaren anschließen, dass man das Gefühl hat, je mehr man tut, umso weniger weiß man.

Ein Dozent von uns sagte, dass wir immer das Gefühl haben werden, nichts zu wissen und nicht gut vorbereitet zu sein. Das würde sich auch bis zum Examen nicht ändern.
Von daher sitze ich jeden Tag fleißig und schreibe Klausuren, arbeite diese nach und hoffe, dass doch genügend hängen bleibt, um einfach zu bestehen.
Ich bekomme auch mehrfach gesagt, dass ich das schon schaffen werde. Aber mal ehrlich, wer sagt denn auch: “Na das schaffst du sicher nicht!”.
Mein Umfeld ist sich schon darüber bewusst, dass die Möglichkeit nicht gerade gering ist, dass ich durchfalle. Aber dennoch würde das niemand sagen, denn dann könnte ich es auch gleich sein lassen ;)

Mich motiviert die Tatsache, dass es auch etliche dann tatsächlich geschafft haben!!!

Robinson Crusoe

Hallo zusammen,

nun hat der zweite Monat der Freistellung angefangen und mittlerweile kommt Routine in den Alltag. Ich stehe morgens auf (so langsam wird es immer später), frühstücke in Ruhe, mach ein wenig im Haushalt und dann geht es an den Schreibtisch.
Wenn man den ganzen Tag zu Hause ist, fällt einem erst mal auf, was in der Woche um einen herum so passiert, was man sonst nie mitbekommt.
Wir wohnen in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses und einer Bahnstrecke. In der letzten Woche kam mehrfach ein Hubschrauber zum Krankenhaus, der quasi direkt über unserem Haus fast stehen bleibt. An der Bahn führen sie grad Bauarbeiten aus mit einer Sirene, die die Arbeiter warnt, wenn ein Zug kommt. Die Nachbarn mähen regelmäßig den Rasen. Also langweilig wird das nicht :)

Klar habe ich auch die Möglichkeit, in die Bibliothek zu gehen, aber das empfinde ich derzeit als umständlich, weil ich dann meinen ganzen Kram, den ich auf dem Schreibtisch ausgebreitet habe, mitnehmen muss (und das ist bekanntlich nicht wenig).
Außerdem muss ich ehrlich sein, dass es ganz angenehm ist, wenn um einen herum etwas passiert. Denn den ganzen Tag zu Hause hocken, macht einen selbst schon komisch.
Ich fühle mich etwas wie Robinson Crusoe, nur dass ich tatsächlich auch mal ausbrechen kann ;) Ich hab jeden Tag die bequemen Klamotten an und heraus putzen muss man sich auch nicht. An manchen Tagen mache ich dann einen ausgedehnten Spaziergang zum Postbriefkasten, um meine Klausuren abzuschicken.

Allerdings muss ich auch ehrlich zugeben, dass dann am späten Nachmittag auch Schluss ist. Dann bin ich froh, wenn mein Freund heim kommt und wir uns gemütlich auf den Balkon setzen und quatschen.
Einmal in der Woche muss auch Mädelsabend sein, denn so ganz ohne soziale Kontakte drehe ich durch.

Leider bin ich etwas unzufrieden damit, wie ich in der Lernzeit voran komme. Ich habe das Gefühl, dass mein Kopf nicht mitmachen will. Ich merke mir fast jeden Schnulli, aber das Steuerrecht will einfach nicht so richtig haften bleiben. Meine Mutti hat schon während der Schulzeit gesagt: “Wenn du alles so gut behalten würdest wie Songtexte,…”
Nur leider gibt es keine Lieder über Steuern. Das wäre wahrscheinlich auch nicht wirklich ein Hit.

Wie zufrieden seid ihr mit euch und eurem Lernfortschritt?
Bei uns im Kurs tragen sich einige mit dem Gedanken, erst nächstes Jahr anzutreten, da sie sich nicht fit fühlen. Aber noch ist ja Zeit, das zu ändern ;)
Egal wie fit ich mich im Oktober fühle, ich werde auf jeden Fall dieses Jahr schreiben.

Daran könnte ich mich gewöhnen…

Ich hab mich wirklich lange auf die Freistellung gefreut und muss nun sagen, dass ich mich daran echt gewöhnen könnte.
Ich stehe morgens um die selbe Zeit auf, als würde ich auf Arbeit gehen. Dann frühstücke ich in Ruhe und dann setz ich mich an den Wohnzimmertisch. Diesen habe ich nun komplett in Beschlag genommen. Im Arbeitszimmer reichte der Platz nicht und mein Freund muss ja auch noch irgendwo hin :)
Mein Freund beneidet mich sehr. Er weiß zwar, dass es hart ist und dass ich auch (mittlerweile) konsequent durchziehe, aber es ist dennoch schön, zu Hause seine Ruhe zu haben. Und da muss ich ihm einfach Recht geben.

Ich bin wie gesagt mittlerweile besser drin. Ich kann mich konzentrieren und nutze auch die Zeit. Allerdings dauert auch alles seine Zeit. So wirklich schnell komme ich nicht voran. Wenn ich das Pensum anschaue, was ich noch erldigen muss/möchte, dann weiß ich nicht so recht, wie ich das bis Oktober schaffen soll.
Dann kommen schon manchmal Zweifel und Vorwürfe, dass ich viel eher mehr hätte machen müssen, aber das bringt einen ja auch nicht weiter.
Manchmal ärgere ich mich auch, dass ich so wenig behalte, wenn ich eine Klausur nachgearbeitet hab. Mein Gehirn nimmt so viel Schnulli auf, aber auf Steuerrecht hat es anscheinend nicht so viel Lust.

Letzten Samstag hatten wir nach dem Unterricht noch eine Klausurbesprechung mit einem Dozenten, der vor 2 Jahren das Examen erfolgreich abgeschlossen hat. Das ist schon echt witzig, wenn er von seinen Erfahrungen erzählt und man sich teilweise darin wieder findet. Im Kurs war es definitv aufheiternd. Das zeigt, dass es eben allen so geht. Dem einen mehr, dem anderen etwas weiniger schlimm.

Wie kommt ihr so voran und wie wirkt sich dies auf eure Motivation aus?
Ist es auch so ein Auf und Ab?

Fazit erste Woche in “Freiheit”

Das Fazit fällt leider sehr ernüchternd aus :(
So wirklich gut bin ich dann doch nicht in die Freistellung gestartet. Das Positive mal vorweg, ich habe mal wieder ausgeschlafen.

Ansonsten muss ich sagen, dass ich mich schnell habe ablenken lassen, so dass ich nicht wie geplant durchweg konzentriert arbeiten konnte. Hinzu kommt, dass man echt schleppend voran kommt. Vor der Freistellung dachte ich, dass ich massig viel an einem Tag schaffen werde, aber alles braucht so seine Zeit. Ich habe angefangen, meine geschriebenen Klausuren mal nachzuarbeiten, da ich dazu bisher nicht wirklich gekommen bin. An einem Tag habe ich mit Hängen und Würgen eine Klausur geschafft.
Für das Schreiben einer Klausur geht ja bekanntlich auch viel Zeit drauf. Von daher habe ich von meinem mir vorgenommenen Pensum leider nicht alles geschafft.

Zumindest weiß ich, woran ich arbeiten muss :) Ab Morgen werde ich meine Tage in der Bibliothek verbringen. Immerhin habe ich es heute schon mal geschafft, pünktlich aufzustehen. Von daher ist Besserung in Sicht.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr zufrieden mit euch oder habt ihr wie ich noch Verbesserungspotential?

Eine angenehme Woche mit dem höchsten Maß an Motivation wünsche ich euch ;)

Sommerferien… ach nee… Freistellung

Wäre das nicht schön, wenn man mal wieder 6 Wochen Sommerferien hätte? :)
Bei mir sind zumindest die meisten der Meinung, dass ich ja jetzt noch viel länger frei habe, quasi Semesterferien. So fühlt es sich aber leider nicht an.

Seit heute bin ich in der Freistellung, aber so richtig ist das bei mir noch nicht angekommen. Die letzten zwei Wochen auf Arbeit waren ziemlich stressig, da ich noch einiges auf dem Tisch liegen hatte. Etliche Überstunden später konnte ich Freitag Abend aber beruhigt die Firma verlassen. Die Vorbereitung habe ich in der Zeit komplett an die Seite geschoben, so dass ich Freitag Abend nicht das Gefühl hatte, mich jetzt in den nächsten Monaten auf das Examen vorzubereiten. Auf Arbeit wurde ich oft gefragt, wie ich mich fühle, da ich jetzt lange nicht auf Arbeit sein werde, aber ich wusste nicht, was ich darauf antworten soll. Eigentlich fühlte es sich am Freitag wie ein ganz normaler Arbeitstag an. Erst auf dem Heimweg wurde es mir dann bewusst, dass ich jetzt “frei” habe. Das war schon ein komisches Gefühl.

Ich freue mich sehr auf die Freistellung und hoffe, jetzt endlich voran zu kommen. Einen Plan für die Zeit habe ich nicht wirklich, aber da werde ich mich an den Vorschlägen von euch orientieren und dann schauen, wie ich am besten zurecht komme.
Heute wird auf jeden Fall nichts mehr passieren. Ich bin ziemlich ausgelaugt und muss mal eine kleine Erholungsphase einlegen, um Arbeit abzuhaken und den Kopf für die Vorbereitung frei zu bekommen.

Ab Morgen geht’s dann aber los, so dass ich gar nicht erst das Gefühl von Urlaub oder Ferien bekomme.
Auch wenn fast jeder in meiner Umgebung der Meinung ist, dass ich ja zu beneiden bin, weil ich jetzt so lange frei habe. Allerdings wissen wir zumindest, dass es nicht so ist ;)
Ich hab auch schon etliche Anfragen bekommen, ob ich das machen kann und da mit kommen kann und dort auf ein Treffen und und und…
Ich glaube, die meisten haben das mit der Vorbereitung nicht verstanden.
Geht euch das auch so? Oder habe ich das meinen Freunden und Bekannten nur nicht richtig erläutert.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Freistellung (soweit vorhanden) und dass ihr eure Pläne durchsetzen könnt!

Zurück in der Realität

Nach einer wunderschönen und entspannenden Urlaubswoche bin ich zurück im Alltag.
Der Urlaub hat wahre Wunder bewirkt. Ich hab mal richtig abgeschalten, den Kopf frei bekommen und ein paar sehr schöne Tage genossen. Auch wenn es nur eine Woche war, hatte ich nicht das Gefühl, dass die Zeit verflogen ist.
Anders sieht es aus, seit ich wieder zu Hause bin. Zwei Wochen sind seit dem Urlaub vergangen und ich weiß nicht, wo die Zeit geblieben ist.
Auf jeden Fall kann ich jedem nur empfehlen, auch mal ein wenig Urlaub bzw. Pausen zu machen.

Pfingstsonntag kam ich zurück. Wir waren gerade über die Grenze gefahren, als ich mein Handy anschaltete und mich die Statistik der letzten Steuerberaterprüfung erreichte. Und was soll ich sagen? Das ist doch super positiv. Wenn man sich Sachsen-Anhalt so anschaut, da ist die Quote ja erheblich gestiegen :)
Diese Nachricht hat mich jedenfalls nicht von meinem Entspannunglevel holen können.
Der nächste Arbeitstag dann schon eher. Bis zur Freistellung habe ich noch einiges zu tun. Nun merke ich doch sehr, dass die Zeit wieder rennt. Also habe ich die letzten zwei Wochen und werde ich auch die nächsten zwei Wochen auf Arbeit noch einmal alles geben, damit ich die gesteckten Ziele erreiche. Da bin ich aber sehr optimistisch, dass ich das packen werde.
Die Vorbereitung steht bis dahin etwas hinten an, aber ich denke, dass das auch ok ist, da ich in der Freistellung genug Zeit dafür habe.

Trotz der Arbeit habe ich das Gefühl, entspannt in die Freistellung zu gehen, was auf jeden Fall nicht schaden kann ;) Immerhin habe ich am Freitag von einem Kollegen gesagt bekommen, dass ich zeimlich entspannt aussehe und gar nicht wirklich wie jemand, der sich in Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung befindet. Ob das nun gut oder schlecht ist, lasse ich einfach mal im Raum stehen.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr nochmal richtig Stress, bevor es in die Freistellung geht (falls es überhaupt eine Freistellung gibt)? Fühlt ihr euch eher entspannt oder bereits ziemlich ausgebrannt?

Euch allen einen guten Start in die Woche :)

Urlaubsgrüße

Hallo zusammen,

viele liebe Urlaubsgrüße aus dem Riesengebirge sende ich euch. Ich gönne mir gerade eine Woche Urlaub. Da wir über Pfingsten keinen Präsenzunterricht haben, sondern Hausarbeitsklausur, habe ich die Gelegenheit genutzt, um nochmal abzuschalten, bevor die heiße Phase losgeht.

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Wie das Schicksal es wollte, verpasse ich damit auch keinen Unterricht. Wir sind am Sonntag losgefahren und eigentlich hätte ich da 6 Stunden Unterricht gehabt (AO). Erst hatte ich vor, wenigstens den halben Tag teilzunehmen, aber das wäre mit packen und Fahrt ziemlich stressig geworden. Also entschied ich mich dazu, einmal zu schwänzen. Wie es der Zufall so wollte, erhielt ich Sonntag früh eine Mail, dass der Unterricht ausfällt. Also brauchte ich kein schlechtes Gewissen zu haben und konnte entspannt los fahren.

Die Woche tut mir richtig gut. Wir wandern sehr viel und genießen Natur und Ruhe. Dadurch laden sich die Akkus wieder auf, was ich auch dringend nötig hatte.

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Wie sieht es bei euch aus? Macht ihr auch noch einmal Urlaub? Vielleicht über das Pfingstwochenende?

PS: damit ich das Schreiben nicht verlerne, habe ich fleißig Postkarten geschrieben.

Christi Himmelfahrt

Ich hatte gestern meinen letzten Arbeitstag und habe nun vor der Freistellung aufgrund der guten Konstellation der Feiertage nochmal bis Pfingsten Urlaub. Umso stressiger war der gestrige Tag, da ich natürlich nicht alles fertig bekommen hab, was ich schaffen wollte, aber das ist irgendwie immer so und wird wohl auch kurz vor der Freistellung Ende Juni erneut so sein.

Heute werde ich definitiv nichts für die Vorbereitung, sondern für meine Fitness machen. Zusammen mit einer Freundin werde ich mich aufs Rad schwingen und um den Geiseltalsee radeln :) Ich hoffe, das Wetter hält. Und sicher werden uns wieder Kerle begegnen, die uns fragen, warum wir an diesem Tag überhaupt vor die Tür gehen dürfen, es sei schließlich Männertag….
Naja, ich weiß ja nicht, wo das steht, denn in meinem Kalender steht heute eindeutig Christi Himmelfahrt. Von daher werden auch wir unseren Feiertag genießen.
Die Radklamotten hab ich schon an und die Sachen sind gepackt.

Wie verbringt ihr diesen Tag? Auch mit Sport, oder vielleicht mit Trinksport oder eher doch mit Denksport?

Egal was ihr vor habt, ich wünsche euch einen schönen Feiertag :)

Ein klein wenig irre

Ich weiß nicht, woran es genau liegt, aber gerade auf der Rückfahrt vom Kurs hatte ich das Gefühl, irgendwie irre zu sein :)

Ich fuhr gemütlich, als am Straßenrand ein Anhalter stand, der gern nach Berlin wollte. Und ich dachte mir so: “Hey, den könntest du ja bis zur Autobahnauffahrt mitnehmen!”. Selbstverständlich tat ich dies nicht, aber dann dachte ich darüber nach, was da alles so passieren kann und dann hatte ich Bilder vor mir… naja egal. Jedenfalls dachte ich mir so, wenn der mich um die Ecke gebracht hätte, um mit meinem Auto nach Berlin abzuduften, dann wäre ja meine ganze Vorbereitung auf den Steuerberater völlig umsonst gewesen!!!
Und im nächsten Moment merkte ich, dass das wahrscheinlich nicht das schlimmste an der Situation wäre :)
Manchmal gehen einem echt sinnlose Dinge im Kopf rum.

Vollkommen sicher wieder zu Hause angekommen, habe ich mir dann die Musik laut gemacht und einen Kuchen für morgen gebacken. Dabei dachte ich wiederum, dass ich mal Konditorin werden wollte, aber leider nicht gern früh aufstehe und mich deshalb für humane und geregelte Arbeitszeiten entschieden habe. Geht es euch auch so? Denkt ihr machmal daran, was ihr eigentlich mal machen wolltet oder was vielleicht viel aufregender wäre. Oder war euer großes Ziel schon immer das Steuerrecht iVm. dem Titel?

Ich schalte jetzt mal besser meinen Kopf ab und genieße den Abend (wir gehen mit Freunden bowlen). Morgen habe ich dann auch Pause, denn dies wird abgesehen von Pfingsten der letzte freie Sonntag bis September sein. Deshalb steht ein Besuch bei meiner Mutti zum Mittagessen an und nachmittags kommt die liebe Schwiegermutti (keine Ironie, meine ist wirklich lieb :) ).

Allen Muttis unter euch morgen einen schönen Muttertag und lasst euch kräftig verwöhnen ;)
Allen anderen natürlich auch einen schönen (vielleicht lernfreien) Sonntag!