Nach der Prüfung ist vor der Prüfung

Willkommen zurück im Alltag.
Nachdem ich nach der Prüfung eine ganze Woche Urlaub an der Müritz genoss, in der ich tatsächlich sehr gut abschalten und entspannen konnte, bin ich nun auch zurück im Alltag und vor allem im Arbeitsalltag.
Es hat nicht lange gedauert, dass ich wieder voll eingespannt bin. Das Gute daran ist, dass ich seit dem nicht mehr wirklich oft an die schriftliche Prüfung zurück denke. Das Schlechte allerdings, dass ich die mündliche vollkommen verdränge.

Da jetzt langsam aber sicher die Urlaubsplanung für das nächste Jahr ansteht, kam mir die mündliche wieder ins Gedächtnis, denn ein paar freie Tage muss ich für die Vorbereitung auf jeden Fall einplanen (oder im schlimmeren Fall für die Vorbereitung auf den Zweitversuch :( ) Und pünktlich dazu kamen auch ein paar Unterlagen zum durcharbeiten. Meine Reaktion war ungefähr so wie bei Stefanie :)

Da ich in Sachsen-Anhalt geprüft werde, bekomme ich erst Anfang Januar Bescheid, ob ich überhaupt zugelassen bin, allerdings kann es dann auch Ende Januar schon losgehen. Und da wir nicht so viele Prüflinge sind wie in anderen Bundesländern, zieht sich bei uns die Prüfung auch nicht über einen so langen Zeitraum, so dass man davon ausgehen muss, dass zwischen Einladung und Prüfung nicht viel Zeit liegt.

Ich hoffe, dass ich im Dezember dann mal langsam dazu komme, mich erneut dem Lernen zu widmen. Dann ist auf Arbeit schon mal ein großer Block geschafft.
Aber am Ende kommt es eh meistens anders ;)

Wie sieht es mit eurer Motivation bzw. eurem Gewissen aus?

Erste Etappe geschafft

Nun ist es tatsächlich geschafft. Die drei Prüfungstage liegen hinter uns und ich kann nur sagen, dass ich darüber sehr froh bin.

Die Tage waren ziemlich anstrengend und nervenaufreibend. Am Montag Nachmittag hab ich im Hotel eingecheckt und anschließend etwas an der frischen Luft die Umgebung erkundet. Abends gut gegessen und einen Film geschaut. Auch in der Nacht habe ich gut geschlafen. Früh morgens kam dann etwas Aufregung ins Spiel, aber das war noch zu ertragen. Beim Frühstück habe ich nicht wirklich viel runter bekommen und dann ging es auch schon los. Als wir dann alle im Raum saßen (was in Sachsen Anhalt ca. 50 Personen ausmacht), haben alle die Ränder gezogen und lauschten den allgemeinen Hinweisen. Ich muss sagen, dass es bei uns von der Organisation her super war. Wir wurden anhand der Kennzahl den Tischen zugewiesen. Der Raum war angenehm, der Tisch ausreichend groß für alle Gesetze. Papier war ausreichend vorhanden. Ich musste nicht einmal nachfordern. Dass wir den Rand selbst ziehen mussten, empfand ich anfangs als nervig, aber so verging wenigstens die Zeit bis zum Start. Während der Prüfung war es von der Lautstärke her für mich voll und ganz in Ordnung. Ich habe komplett durchgeschrieben und bin doch nie fertig geworden. Mein Gefühl ist leider sehr durchwachsen, aber das geht wohl vielen so.

Nach der Prüfung habe ich erstmal das Hotel verlassen und war spazieren. Das tat gut nach dem langen Sitzen. Und ja, ich habe auch Fitnessraum, Sauna und Pool ausprobiert, allerdings nur kurz ;-)

Abends hab ich dann Film geschaut und bis auf die Nacht zum Mittwoch auch gut geschlafen. Am Ende lief bei mir die Klausur, vor der ich am meisten aufgeregt war, am besten.

Bei uns sind insgesamt anscheinend doch einige zurück getreten, was mir nach dem letzten Tag von den anderen Mitstreitern erzählt wurde. Mir ist das gar nicht aufgefallen. Ich hab alle drei abgegeben. Am Donnerstag nach der Prüfung hatten einige ein befreiendes Gefühl. Bei mir ist dies leider ausgeblieben.

Mittlerweile tritt bei mir auch dieses Gefühl ein. Ich hab jetzt erstmal eine Woche meinen Jahresurlaub und schalte mal so richtig ab. Obwohl ich sagen muss, dass das gar nicht so einfach ist. Samstag morgens bin ich aus dem Schlaf aufgeschreckt, weil mir in den Kopf geschossen kam, dass ich einen relativ schwerwiegenden Fehler gemacht habe. Das ist natürlich immens ärgerlich. Letztendlich kann ich es aber auch nicht mehr ändern. Bei strahlendem Sonnenschein konnte ich heute meinen ersten richtigen Urlaubstag genießen.

Viele haben nach der Prüfung gesagt, sie freuen sich sehr wieder auf normalen Alltag. Dem kann ich mich nur anschließen.

Wie geht’s bei euch jetzt weiter? Habt ihr auch noch etwas Erholung, vielleicht wenigstens am Wochenende gehabt, oder startet ihr gleich wieder in den Arbeitsalltag oder vielleicht in die Vorbereitung auf die mündliche Prüfung?

 

Und schon ist es soweit

Die letzte Woche war irgendwie nervig. Ich wusste nicht genau, was ich noch machen soll, denn in einer Woche kann man nun auch nicht die Welt verändern, aber zum Glück sind die Tage nun auch vergangen.

Meine Generalprobe lief so, wie eine typische Generalprobe eben laufen sollte… Mehr schlecht als recht. Ich bin froh, dass es morgen nun endlich soweit ist. Ich sehe noch genau vor mir, wie ich letztes Jahr im Blog mitgelesen habe und dachte, nächstes Jahr ist es bei dir dann soweit. Nun ging es dann doch ziemlich schnell.

Die Taschen sind bereits gepackt und gleich mache ich mich auf den Weg zum Prüfungshotel. Gefühlt ist es wie Urlaub :-) Ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe, aber dieses Gefühl hat man irgendwie immer nach dem Packen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen viel Erfolg und ein bisschen Glück!

Generalprobe

Die meisten von euch haben die Klausurenkurse bereits hinter sich gebracht. Nach Fern- und Onlinekurs habe ich nun auch meine Generalprobe. Ich habe 3 Klausurenkurse mit jeweils 3 Klausuren. Die ersten 3 Klausuren habe ich hinter mir und das Gefühl ist eher gemischt. Dazu muss man aber auch sagen, dass die Klausuren teilweise sehr schwer waren. Viele sind enttäuscht davon, dass wir kurz vor Schluss so demotiviert werden, aber für mich ist es ok. Besser so, als andersrum. Wenn man weiß, dass es eine schwere Klausur war, kann man das dann auch bei der Korrektur entsprechend einschätzen. Am Ende kann es im Oktober ja genauso laufen.

Ich hab nächste Woche dann noch die anderen 6 Klausuren vor mir und hoffe, dass es besser läuft und ich nochmals einiges mitnehmen kann. Danach geht’s dann wieder nach Hause. In der letzten Woche werde ich diese Klausuren intensiv nacharbeiten und dann muss es reichen :-)

Ich finde es sehr beruhigend, hier zu lesen oder im Kurs zu hören, dass es doch sehr vielen mittlerweile ähnlich geht. Die Motivation ist im Keller, man hat das Gefühl, dass es einfach nicht besser wird und man will nur noch, dass es vorbei ist.

Aber lange ist es auch nicht mehr und das wird schon irgendwie werden ;-)

Euch allen einen schönen Sonntag Abend und weiterhin viel Durchhaltevermögen!!!

Ladung zur Prüfung

Mitte August hatten wir dann auch endlich unsere Ladung zur Prüfung im Briefkasten.
Das klingt irgendwie dramatisch, so wie Ladung zur Gerichtsverhandlung.
Erst mit diesem Schreiben stand fest, an welchem Ort unsere Prüfung stattfinden wird.
Wir schreiben in einem 4-Sterne-Hotel. Noch am selben Tag habe ich für die 3 Tage ein Hotelzimmer gebucht. Damit habe ich die Wahrscheinlichkeit gemindert, dass auf dem Weg zur Prüfung etwas passieren kann.
Das Hotel ist echt ziemlch hübsch, mit Sauna und Pool… Nur leider werden wir davon nicht viel haben. Obwohl wir im Kurs schon gescherzt haben, dass wir uns vormittags im Konferenzraum und abends in der Sauna treffen :)
Auch das großzügige Frühstücksbuffett werde ich wohl nicht ausnutzen können. Aber naja.

Auf jeden Fall wurde es durch die Ladung ernst. Bis dahin hatte man immer das Gefühl, sich auf etwas utopisches vorzubereiten. Aber nun, da auch die Zeit bis zum Examen immer kürzer wird, nimmt das alles Gestalt an.

Mein Vorbereitungskurs ist nun seit Anfang September auch vorbei. Irgendwie ist es zur Gewohnheit geworden, jedes Wochenende nach Leipzig zu fahren. Das war schon merkwürdig am letzten Tag. Noch dazu hätte ich nicht gedacht, dass das knappe Jahr so schnell verstreicht.
Am jetzigen Punkt kann ich sagen, dass meine Vorbereitung nicht wirklich so läuft, wie ich es anfangs geplant habe. Klausuren vom Fernkurs habe ich nicht ansatzweise alle gelöst, weil mir anfangs die Zeit und auch das Wissen fehlte. Meine Herangehensweise habe ich auch mehrfach über den Haufen geworfen.
Im Endeffekt kann ich mich nur den vielen Kommentaren anschließen, dass man das Gefühl hat, je mehr man tut, umso weniger weiß man.

Ein Dozent von uns sagte, dass wir immer das Gefühl haben werden, nichts zu wissen und nicht gut vorbereitet zu sein. Das würde sich auch bis zum Examen nicht ändern.
Von daher sitze ich jeden Tag fleißig und schreibe Klausuren, arbeite diese nach und hoffe, dass doch genügend hängen bleibt, um einfach zu bestehen.
Ich bekomme auch mehrfach gesagt, dass ich das schon schaffen werde. Aber mal ehrlich, wer sagt denn auch: “Na das schaffst du sicher nicht!”.
Mein Umfeld ist sich schon darüber bewusst, dass die Möglichkeit nicht gerade gering ist, dass ich durchfalle. Aber dennoch würde das niemand sagen, denn dann könnte ich es auch gleich sein lassen ;)

Mich motiviert die Tatsache, dass es auch etliche dann tatsächlich geschafft haben!!!

Robinson Crusoe

Hallo zusammen,

nun hat der zweite Monat der Freistellung angefangen und mittlerweile kommt Routine in den Alltag. Ich stehe morgens auf (so langsam wird es immer später), frühstücke in Ruhe, mach ein wenig im Haushalt und dann geht es an den Schreibtisch.
Wenn man den ganzen Tag zu Hause ist, fällt einem erst mal auf, was in der Woche um einen herum so passiert, was man sonst nie mitbekommt.
Wir wohnen in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses und einer Bahnstrecke. In der letzten Woche kam mehrfach ein Hubschrauber zum Krankenhaus, der quasi direkt über unserem Haus fast stehen bleibt. An der Bahn führen sie grad Bauarbeiten aus mit einer Sirene, die die Arbeiter warnt, wenn ein Zug kommt. Die Nachbarn mähen regelmäßig den Rasen. Also langweilig wird das nicht :)

Klar habe ich auch die Möglichkeit, in die Bibliothek zu gehen, aber das empfinde ich derzeit als umständlich, weil ich dann meinen ganzen Kram, den ich auf dem Schreibtisch ausgebreitet habe, mitnehmen muss (und das ist bekanntlich nicht wenig).
Außerdem muss ich ehrlich sein, dass es ganz angenehm ist, wenn um einen herum etwas passiert. Denn den ganzen Tag zu Hause hocken, macht einen selbst schon komisch.
Ich fühle mich etwas wie Robinson Crusoe, nur dass ich tatsächlich auch mal ausbrechen kann ;) Ich hab jeden Tag die bequemen Klamotten an und heraus putzen muss man sich auch nicht. An manchen Tagen mache ich dann einen ausgedehnten Spaziergang zum Postbriefkasten, um meine Klausuren abzuschicken.

Allerdings muss ich auch ehrlich zugeben, dass dann am späten Nachmittag auch Schluss ist. Dann bin ich froh, wenn mein Freund heim kommt und wir uns gemütlich auf den Balkon setzen und quatschen.
Einmal in der Woche muss auch Mädelsabend sein, denn so ganz ohne soziale Kontakte drehe ich durch.

Leider bin ich etwas unzufrieden damit, wie ich in der Lernzeit voran komme. Ich habe das Gefühl, dass mein Kopf nicht mitmachen will. Ich merke mir fast jeden Schnulli, aber das Steuerrecht will einfach nicht so richtig haften bleiben. Meine Mutti hat schon während der Schulzeit gesagt: “Wenn du alles so gut behalten würdest wie Songtexte,…”
Nur leider gibt es keine Lieder über Steuern. Das wäre wahrscheinlich auch nicht wirklich ein Hit.

Wie zufrieden seid ihr mit euch und eurem Lernfortschritt?
Bei uns im Kurs tragen sich einige mit dem Gedanken, erst nächstes Jahr anzutreten, da sie sich nicht fit fühlen. Aber noch ist ja Zeit, das zu ändern ;)
Egal wie fit ich mich im Oktober fühle, ich werde auf jeden Fall dieses Jahr schreiben.

Daran könnte ich mich gewöhnen…

Ich hab mich wirklich lange auf die Freistellung gefreut und muss nun sagen, dass ich mich daran echt gewöhnen könnte.
Ich stehe morgens um die selbe Zeit auf, als würde ich auf Arbeit gehen. Dann frühstücke ich in Ruhe und dann setz ich mich an den Wohnzimmertisch. Diesen habe ich nun komplett in Beschlag genommen. Im Arbeitszimmer reichte der Platz nicht und mein Freund muss ja auch noch irgendwo hin :)
Mein Freund beneidet mich sehr. Er weiß zwar, dass es hart ist und dass ich auch (mittlerweile) konsequent durchziehe, aber es ist dennoch schön, zu Hause seine Ruhe zu haben. Und da muss ich ihm einfach Recht geben.

Ich bin wie gesagt mittlerweile besser drin. Ich kann mich konzentrieren und nutze auch die Zeit. Allerdings dauert auch alles seine Zeit. So wirklich schnell komme ich nicht voran. Wenn ich das Pensum anschaue, was ich noch erldigen muss/möchte, dann weiß ich nicht so recht, wie ich das bis Oktober schaffen soll.
Dann kommen schon manchmal Zweifel und Vorwürfe, dass ich viel eher mehr hätte machen müssen, aber das bringt einen ja auch nicht weiter.
Manchmal ärgere ich mich auch, dass ich so wenig behalte, wenn ich eine Klausur nachgearbeitet hab. Mein Gehirn nimmt so viel Schnulli auf, aber auf Steuerrecht hat es anscheinend nicht so viel Lust.

Letzten Samstag hatten wir nach dem Unterricht noch eine Klausurbesprechung mit einem Dozenten, der vor 2 Jahren das Examen erfolgreich abgeschlossen hat. Das ist schon echt witzig, wenn er von seinen Erfahrungen erzählt und man sich teilweise darin wieder findet. Im Kurs war es definitv aufheiternd. Das zeigt, dass es eben allen so geht. Dem einen mehr, dem anderen etwas weiniger schlimm.

Wie kommt ihr so voran und wie wirkt sich dies auf eure Motivation aus?
Ist es auch so ein Auf und Ab?

Fazit erste Woche in “Freiheit”

Das Fazit fällt leider sehr ernüchternd aus :(
So wirklich gut bin ich dann doch nicht in die Freistellung gestartet. Das Positive mal vorweg, ich habe mal wieder ausgeschlafen.

Ansonsten muss ich sagen, dass ich mich schnell habe ablenken lassen, so dass ich nicht wie geplant durchweg konzentriert arbeiten konnte. Hinzu kommt, dass man echt schleppend voran kommt. Vor der Freistellung dachte ich, dass ich massig viel an einem Tag schaffen werde, aber alles braucht so seine Zeit. Ich habe angefangen, meine geschriebenen Klausuren mal nachzuarbeiten, da ich dazu bisher nicht wirklich gekommen bin. An einem Tag habe ich mit Hängen und Würgen eine Klausur geschafft.
Für das Schreiben einer Klausur geht ja bekanntlich auch viel Zeit drauf. Von daher habe ich von meinem mir vorgenommenen Pensum leider nicht alles geschafft.

Zumindest weiß ich, woran ich arbeiten muss :) Ab Morgen werde ich meine Tage in der Bibliothek verbringen. Immerhin habe ich es heute schon mal geschafft, pünktlich aufzustehen. Von daher ist Besserung in Sicht.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr zufrieden mit euch oder habt ihr wie ich noch Verbesserungspotential?

Eine angenehme Woche mit dem höchsten Maß an Motivation wünsche ich euch ;)

Sommerferien… ach nee… Freistellung

Wäre das nicht schön, wenn man mal wieder 6 Wochen Sommerferien hätte? :)
Bei mir sind zumindest die meisten der Meinung, dass ich ja jetzt noch viel länger frei habe, quasi Semesterferien. So fühlt es sich aber leider nicht an.

Seit heute bin ich in der Freistellung, aber so richtig ist das bei mir noch nicht angekommen. Die letzten zwei Wochen auf Arbeit waren ziemlich stressig, da ich noch einiges auf dem Tisch liegen hatte. Etliche Überstunden später konnte ich Freitag Abend aber beruhigt die Firma verlassen. Die Vorbereitung habe ich in der Zeit komplett an die Seite geschoben, so dass ich Freitag Abend nicht das Gefühl hatte, mich jetzt in den nächsten Monaten auf das Examen vorzubereiten. Auf Arbeit wurde ich oft gefragt, wie ich mich fühle, da ich jetzt lange nicht auf Arbeit sein werde, aber ich wusste nicht, was ich darauf antworten soll. Eigentlich fühlte es sich am Freitag wie ein ganz normaler Arbeitstag an. Erst auf dem Heimweg wurde es mir dann bewusst, dass ich jetzt “frei” habe. Das war schon ein komisches Gefühl.

Ich freue mich sehr auf die Freistellung und hoffe, jetzt endlich voran zu kommen. Einen Plan für die Zeit habe ich nicht wirklich, aber da werde ich mich an den Vorschlägen von euch orientieren und dann schauen, wie ich am besten zurecht komme.
Heute wird auf jeden Fall nichts mehr passieren. Ich bin ziemlich ausgelaugt und muss mal eine kleine Erholungsphase einlegen, um Arbeit abzuhaken und den Kopf für die Vorbereitung frei zu bekommen.

Ab Morgen geht’s dann aber los, so dass ich gar nicht erst das Gefühl von Urlaub oder Ferien bekomme.
Auch wenn fast jeder in meiner Umgebung der Meinung ist, dass ich ja zu beneiden bin, weil ich jetzt so lange frei habe. Allerdings wissen wir zumindest, dass es nicht so ist ;)
Ich hab auch schon etliche Anfragen bekommen, ob ich das machen kann und da mit kommen kann und dort auf ein Treffen und und und…
Ich glaube, die meisten haben das mit der Vorbereitung nicht verstanden.
Geht euch das auch so? Oder habe ich das meinen Freunden und Bekannten nur nicht richtig erläutert.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Freistellung (soweit vorhanden) und dass ihr eure Pläne durchsetzen könnt!

Zurück in der Realität

Nach einer wunderschönen und entspannenden Urlaubswoche bin ich zurück im Alltag.
Der Urlaub hat wahre Wunder bewirkt. Ich hab mal richtig abgeschalten, den Kopf frei bekommen und ein paar sehr schöne Tage genossen. Auch wenn es nur eine Woche war, hatte ich nicht das Gefühl, dass die Zeit verflogen ist.
Anders sieht es aus, seit ich wieder zu Hause bin. Zwei Wochen sind seit dem Urlaub vergangen und ich weiß nicht, wo die Zeit geblieben ist.
Auf jeden Fall kann ich jedem nur empfehlen, auch mal ein wenig Urlaub bzw. Pausen zu machen.

Pfingstsonntag kam ich zurück. Wir waren gerade über die Grenze gefahren, als ich mein Handy anschaltete und mich die Statistik der letzten Steuerberaterprüfung erreichte. Und was soll ich sagen? Das ist doch super positiv. Wenn man sich Sachsen-Anhalt so anschaut, da ist die Quote ja erheblich gestiegen :)
Diese Nachricht hat mich jedenfalls nicht von meinem Entspannunglevel holen können.
Der nächste Arbeitstag dann schon eher. Bis zur Freistellung habe ich noch einiges zu tun. Nun merke ich doch sehr, dass die Zeit wieder rennt. Also habe ich die letzten zwei Wochen und werde ich auch die nächsten zwei Wochen auf Arbeit noch einmal alles geben, damit ich die gesteckten Ziele erreiche. Da bin ich aber sehr optimistisch, dass ich das packen werde.
Die Vorbereitung steht bis dahin etwas hinten an, aber ich denke, dass das auch ok ist, da ich in der Freistellung genug Zeit dafür habe.

Trotz der Arbeit habe ich das Gefühl, entspannt in die Freistellung zu gehen, was auf jeden Fall nicht schaden kann ;) Immerhin habe ich am Freitag von einem Kollegen gesagt bekommen, dass ich zeimlich entspannt aussehe und gar nicht wirklich wie jemand, der sich in Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung befindet. Ob das nun gut oder schlecht ist, lasse ich einfach mal im Raum stehen.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr nochmal richtig Stress, bevor es in die Freistellung geht (falls es überhaupt eine Freistellung gibt)? Fühlt ihr euch eher entspannt oder bereits ziemlich ausgebrannt?

Euch allen einen guten Start in die Woche :)