Tag 3 Bilanz

Hallo Ihr Lieben, auf die vielen Anfragen (welche Anfragen ;) ) werde ich auch meinen Lösungsansatz für heute präsentieren:

Teil 1 Einzelunternehmen

Der Teil war meiner Meinung nach ganz fair.

TZ 1 der immaterielle Vermögensgegenstand (PC Spiel) war in der HB mit den Entwicklungskosten zu aktivieren, Verbot in StB, da nicht entgeltlich angeschafft. Dann noch Abschreibung in HB anteilig und diese ist natürlich in der StB zu korrigieren.

TZ 2 das Fremdwährungsdarlehen

Bilanzierung in HB und StB zum Umrechnungskurs bei Anschaffung zum Rückzahlungsbetrag von 195.000. Das Damnum in der HB Wahlrecht auf ARAP wg. hohes EK in HB wird das Wahlrecht ausgeübt und wg Pflicht in StB EHB. Die Zinsen für 11/12 waren als sonstige Verbindlichkeit zu passivieren in HB und StB. Die Umrechnung zum Stichtag mit einem höheren Teilwert aufgrund einer dauernden Werterhöhung war in der HB zu berücksichtigen, in der StB Wahlrecht, habe ich genauso wie Patrik kaputt macht, da keine Verbindlichkeit für lfd. Geschäftsverkehr somit Wechselkursschwankungen nicht dauerhaft.

TZ 3 Urheberrechtsverletzung

Die Rückstellung war dem Grunde nach in HB und StB in 2015 zu passivieren, jedoch für HB kein gravierender Fehler und in der StB lt, SV keine Änderung möglich somit Anpassung im ersten offenen Jahr 2016. Hier habe ich die Erhöhung um 20.000 in 2016 berücksichtigt und das endgültige Urteil in 2017 war als wertbegründende Tatsache erst in 2017 somit keine Rückwirkung zum Stichtag. Für die Prozesskosten habe ich noch eine Rückstellung gebildet in Höhe der verminderten Kosten = 11.000 (15.000 abzgl Anzahlung).

Teil II

TZ 1 neuer Gesellschafter kommt dazu

Differenz von BW 70.000 zum Kaufpreis 100.000 führt zur Aufdeckung der stillen Reserven von 30.000 in der Ergänzungsbilanz.

TZ 2 Finanzierung Anteil über Darlehen bei Neugesellschafter

Bilanzierung als notwendiges SBV I, Vorrang SBV vor BV, somit beim EU des U auszubuchen. Zinsen somit als Sonderbetriebsausgaben zu erfassen.

TZ 3 GruBo A

Vorher SbV des A an der OHG solange die MU-Schaft besteht, ab wird ja an die OHG veräußert, nix 6 (5) EStG lt. Buchhalter war ne tolle Idee, aber nicht möglich. Somit Aufdeckung der stillen Reserven in Höhe von 100.000 bei dem Gesellschafter. Bilanzierung bei der OHG zu AK von 300.000.

TZ 4

das gegebene Darlehen war SBV da an die OHG gegeben, Vorrang SBV vor BV des EU.

TZ 5

TW-Abschreibung von 20 % auf das Darlehen im SBV des U wg. dauernder Wertminderung.

TZ 6

EU des U, hier musste nur alles von vorher umgesetzt werden, somit fast alles gegen Privateinnahme oder Privateinlage ausgebucht werden, Die Beteiligung an der OHG war in der HB als VG zu aktivieren zu AK mit dauerhafter Wertminderung, somit beizulegender Wert. In der StB kein WG, jedoch wie eins zu behandeln über Spiegelbildtheorie gleiche Darstellung Beteiligung in OHG gesammelt in EB und SBV und EU für U (hab ich leider nicht geschafft zeitlich :()

Teil III

TZ 1 Grundstück

Hier einnmal schön die HK ermitteln in der HB das komplette GrdSt aktivieren und in der StB nur aufgrund der betrieblichen Nutzung anteilig. Wegen den unterschiedlichen Kosten und Vorgabe hohes EK in HB wurde das Wahlrecht mit den Verwaltungskosten ausgeübt, Verbot der Vetriebskosten. Dann AfA, sollte lt. Vorgabe wie in der StB erfolgen, somit BV mit 3 % und PV mit 2 %, habe ich leider verschlampt… Dann in der StB nur das notw. BV zu aktivieren, dann wäre grds. eine Forderung für die ETW des Gesellschafters zu erfassen, da nichts passierte war eine vGA zu beurteilen (habe ich leider zeitlich nicht geschaft). Differenz HB zu StB: latentente Steuern

TZ 2 Kauf Betrieb

ANschaffung von Maschinen für 100.000 Aktivierung in HB und StB und Abschreibung auf 2 Jahre. Der Überpreis war “überraschenderweise” ein GeFi, hier einmal HB ” blabla” und StB “blabla” mit Abweichender ND von HB 10 Jahre und StB 15 Jahre, fein latente Steuern.

TZ 3 Baukrank

Diebstahl und Versicherungserstattung, in HB+StB außerplanmäßige Abschreibung/AfA auf 0 somit Differenz Buchwert zur Erstattung Aufdeckung stiller Reserven, in StB Wahlrecht Einstellung Rücklage R 6.6 für die stillen Reserven, auch hier latente Steuern.

Fazit

Heute war wg dem mittleren Teil und dem Grundstück in Teil 3 nicht soo mein Tag, ich hoffe es hat trotzdem zu 40 Punkten gereicht und ich hab immer fleißig Herzchen gemalt! :)

LG genießt das vorzeitige Ende der Schriftlichen!! Und iwann bereitet euch ab November / Dezember auf die Mündiche vor! :)

Gruß & Kuss

Heike

Tag 2 Ertragsteuer

Hallo, also inhaltlich werde ich dank der ausführlichen Angaben von Patrik zum Sachverhalt nicht viel sagen, ich werde hier nur meinen Lösungs Ansatz aufzeigen:

Ich löse immer zuerst KSt, daher fange ich damit mal an:

Ganz klar gab es heute eine wunderhübsche Organschaft, die habe ich am WE noch geübt, daher habe ich mich heute gefreut. Die allgemeinen Voraussetzungen abprüfuen war hier denke ich nicht das Problem, eher eine Fleissaufgabe möglichst viele Punkte ins Körbchen zu bringen.

Nachher im SV gab es noch den Hinweis auf die atypisch stille Beteiligung, hier habe ich den Erlass 14/12 negativ abgegrenzt, da zwar eigentlich schädlich, aber die Organschaft gab es ja schon länger. Ich denke auch nicht mehr als einen Punkt wert.

Dann der Minderheitsgesellschafter, hier habe ich die GAB korrigiert da innerbilanziell die KSt Aufwand ist, somit ausserbilanziell 10 Nr 2.

Dann die Drohverlust Rückstellung, da hab ich die Altjahre auch erzählt, HB Aufwand, StB Verbot, dann in 2016 bei Auflösung in HB Ertrag und in StB zu kürzen.

Dann wurde die Geliebte auch noch beschenkt, VGA geprüft, am Ende habe ich jedoch keine Korrektur gemachtt, da der WE der Soja nicht aktiviert wurde, somit bei mir keine Auswirkung auf das Einkommen….

Gewinnausschüttung bei OG nicht über 8b zu korrigieren, das kommt bei Mutti

Dann Einkommensurechnung bei OT, verbleibende Ausgleichszahlung bei OG zu besteuern.

Dann OT, hier gab es das allgemeine GAV rein und raus Spiel, die Erstattung der KSt und die vorherige NZ war alles auf Ebene der HB somit 0, auf Ebene des zvE habe ich 10 Nr 2 nur negativ abgegrenzt und die übersteigenden Erstattungszinsen bleiben, wie so oft im Steuerrecht Stoff.

Der Gewinn Anteil aus der atypisch stillenBeteiligung war zu hoch somit VGA prüfen, hab ich aber auf Ebene der P-GmbH kaputt gemacht mangels Ausirkungs aufs Einkommen. Somit bei mir für Mutti OT kein 8b.

Die übernommene KSt NZ des StB habe ich in HB als Aufwand erfasst, dann 10 Nr 2 und die Erstattung durch StB als “Schadensersatz” nicht über 10 Nr 2.

Dann die OGA von der P-GmbH, hier 8b für beide zu prüfen, für OG war 8b zutreffen wg 11% Beteiligung, für Mutti OT gab’s wg 8b Abs 4 kein 8b, da nur 4% und keine Zusammenrechnung.

Dann habe ich für 2014-2016 die Minder/und Mehrabführungen wg Drohverlust und 8b durch geschrieben, 2014 und 2015 Mehrabführungen, passiver Ausgleichsposten und für 2016 Reduzierung. Leider habe ich alles zu 100% berücksichtigt, die 70 % hab ich überlesen.

 

GewSt

Kann meiner Meinung nicht mehr als 5-8 Punkte wert sein, bei den Zinsen waren nur die 40.000 zu berücksichtigen, nicht die freiwillig aktiviertun, stand im Erlass und in den Richtlinien. Das Grundstück wurde unterjährig gekauft, somit keine Kürzung. Die Mieten sind voll anzusetzen, trotz anteiliger Weiterberechnung, stand auch im Erlass+ Richtlinien. Die Nachzahlungszinsen zur GewSt habe ich über 8 Abs 1 KStG und 4 Abs 5b EStG gekillt.

 

ESt (bis hierhin dachte ich es läuft)

Ich habe zuerst die unbeschränkte und beschränkte Steuer Pflicht erzählt und auf den Antrag Germ. 1 Abs 3 hingewiesen, im allgemeinen jedoch eine Erklärung 2 Abs 7.

Bei den Arbeitslohn normal berechnet, die Abfindung über 24 mit Begünstigung 34 bei Zufluss somit nur 65.000. Der vergünstigte Aktienerwerb war auch Arbeitslohn in Höhe Der Differenz Kurswert zum Kaufpreis, ich hab hier allerdings den Wert lt. Kaufdatum genommen. Die Veräußerung habe ich leider übersehen im Eifer. Die OGA dann 20 nr. 1 mit Abgeltung und dann über Antragsveranlagung noch Sparer Pauschbetrag.

Dann gab es ALG 1 dass einmal Stfr mit Progression. Die Rente habe ich mit dem Ertragsanteil besteuert, weil keine Altersrente und die PensionsZusage als Versorgungsbezug. Die Leistung aus der PensionsKasse habe ich aufgeteilt in den gem. 3 Nr 63 bei Einzahlung begünstigt somit 22 Nr 5 und die anderen nicht begünstigen blieben wg Altvertrag stfr, 22 Nr 5 Satz BS b iVm 20 Abs 1 Nr 6.

Am Ende habe ich dann noch schnell das DBA draufgeklatscht. Aber nur noch in Kurzform leider.

 

Haltet die Ohren steif und schaut ab und zu bei der Klausur hoch, damit das Aufsichtspersonal auch die Personalien kontrollieren kann

Mein Tag 1

Hallo,

Auch ich werde versuchen möglichst viel vom Tag wiederzugeben. Patrik war da schon ganz gut mit den Informationen!

AO

Fand ich einen extrem langen Sachverhalt, der viele Informationen hatte Inhalt siehe Patrik ;) Hier hab ich die große Erzählkiste an den Tag gelegt und bin auf Gesamtrechtsnachfolge und die falsche Bekanntgabe und die Festsetzungsfrist eingegangen. Auch das Schreiben vom StB habe ich als Einspruch gewertet und Ablaufhemmungen gesucht. Hier habe ich heute neu entdeckt den 171 Abs 12 AO… dann hab ich mich an der Wiedereinsetzung versucht und dann noch etwas allgemeines blabla

USt

Hier war die beiden Ärzte (siehe Patrick) auch ich habe die GiG gemacht, die ging meiner Meinung nach Recht gut, bei dem Ultraschallgerät habe ich einen 14c gemacht, obwohl ich nicht weiss ob das bei nicht wesentlichen Betriebsgrundlagen auch passiert. Die Vermietung des ersten Arzt war recht entspannt, kein 9 Abs 2 weil Altobjekt.

Dann Kleinunternehmer 2016 ja wg. Heilumsätzen ohne die plastischen und für die Fachzeitschrift 14c Abs 2. In 2017 dann Kleinunternehmer kaputt. Dann ig Erwerb mit Abs. 3 und Abs 4 für die neuen Möbel und der Blumenstrauß Vost Abzug aber keine UWA weil Aufmerksamkeit bei der Wellnessgeschichte schon kein VoSt Abzug.

 

ErbSt

Hier war einmal der beschränkt Steuerpflichtige mit seinem Inlandsvermögen sollte alles über 121 BewG gelöst werden, der fehlt bei mir leider. Ich hoffe dir anderen Punkte für die Bewertung bekomme ich trotzdem. Beim GmbH Anteil habe ich die Befreiung kaputt gemacht, da der Anteil nur 20% war. Bei der Darlehensschuld habe ich auch gerechnet und auch mit AufschubZeit, aufs interpolieren habe ich nur hingewiesen

Beim Freibetrag habe ich dann nur den kleinen für die beschränkten 16 abs 2 genommen und trotzdem den besonderen nach 17 Abs 2, da er unter 27 Jahre alt war. Bei mir gab es jedoch keinen Härteausgleich …

So, jetzt noch mal Tag 2 auf die Platte ziehen und morgen nett lächeln und Punkte sammeln!

LG Heike

Die letzten Stunden…

Hallo ihr Lieben,

Heute standen Koffer packen, Lösung lesen und die Anfahrt auf dem Plan. Erst als ich im Zug sass kehrte bei mir wieder etwas Ruhe ein, diese ungewissen Stunden davor sind förmlich immer grausam! Aber alleine die Hinfahrt war dank dem Sturm Xaver nicht so einfach,  es gab 1 Stunde Umweg, aber zum Glück nicht selber fahren :)

Essen und Trinken habe ich für die nächsten Tage genug, Kaffee, Wasser, Smoothie und Energieriegel sollen mich über Wasser halten.

Jetzt lese ich mir noch alte Klausuren an für die Musterformulierungen und Punkte, die ich gerne sonst liegen lassen. Hauptsächlich Gewissen beruhigen und dann früh ins Bett.

Ich bin gespannt, was morgen für Schweinereien in ErnSt auf uns warten, AO und USt wird wahrscheinlich nur zu viel sein… wir werden sehen!

Viel Erfolg und bitte Abgeben! :)

Ende der “offiziellen Vorbereitung” nun nur noch einmal abliefern…

So,

der Intensivlehrgang ist nun vorbei, es gab ein letztes Mal Klausuren zurück und zu meiner Freude doch besser als gedacht! Mir persönlich war es emotional wichtig, dass die letzten Klausuren im Schnitt reichen fürs Original, damit man nicht in Panik verfällt. Ich bin kein Freund von einfach Klausuren, die einen etwas vormachen und man hat das böse Erwachen in der nächsten Woche. Bei unseren letzten Klausuren hätte ich mir von den Aufgaben trotz allem mehr Stellen gewünscht, an denen die Hand auch mal 5 min ohne 50:50 Entscheidung weiter schreiben kann und Punkte holt. Aber anscheinend macht meine Hand das nun alleine oder die Korrektoren waren gnädig, denn zum Glück gab es keine Klatsche! :)

Gestern hat der Dozent dann noch einige Tipps und Tricks an die Hand gegeben und nochmal von seinen Erfahrungen gesprochen und da kam dann langsam die Nervösität bei mir auch angeschlichen, geschlafen habe ich dann heute Nacht eher nicht so gut. Generell bin ich als Wiederholer natürlich den generellen Ablauf “gewöhnt”, die Nervösität, wo sind die Toiletten, wie sieht der Saal aus, wie ist der allgemeine Ablauf ist bei mir natürlich reduzierter. Trotzdem habe ich wie alle anderen auch Respekt und Angst vor der möglichen Themenauswahl, die da auf uns wartet. Mein Motto letzten Jahr war “kämpfen und rennen” um möglichst schnell Punkte zu bekommen, gerade als Frau neigt man ja sonst dazu, gerne alles bis ins Detail lösen zu wollen. Und auch vielen Anderen Mitstreitern geht es am Ende so, dass einen das viele Wissen manchmal eher behindert. Also wünsche ich mir, dass nicht nur Sonderthemen dran kommen und überall kleine Fußgängerpunkte vorhanden sind, denen ich gerne ins Punktekörbchen helfen möchte! :)

Was mache ich die verbleibenden Tage?

Ich werde mich an meinen gewohnten Tagesablauf halten und von 8-16 Uhr noch lernen, Klausuren stichpunktartig anlösen, Probleme anschauen (nicht nur, dass macht nur Panik und schlechte Laune) und versuchen mein Wissenslevel zu halten aber Kräfte und Hand zu schonen.

Ich hoffe bei euch Mitstreitern ist auch die körperliche Fitness noch da, übertreibt die letzten Tage nicht!

Alles andere werden wir ab Dienstag sehen

Liebe Grüße

Heike

Der Countdown läuft, noch eine Woche !

Hallo liebe Leidensgenossen,

am Samstag ist in unserem Kurs die letzte Übungsklausur geschrieben worden, nun sind diese “Pflichtvorbereitungsakte” weitestgehend überstanden. Leider gab es wider Erwarten in der letzten Klausuren Runde keine Netti-Klausuren, damit man mit einem richtig guten Gefühl nächste Woche alles geben kann. Die nächsten Tage wird es dann die Ausbeute meines schwer erkämpften Gehirnschmalzes geben ;-)

Im Vergleich zum letzten Jahr, weiß ich zwar viel mehr, habe momentan aber das Gefühl, dass ich es leider nicht so gut in den Klausuren mit Punkten belohnt bekomme. Es hat zwar oftmals gereicht, könnte aber besser. Vorgestern habe ich dann eine BilStR Klausur nachgearbeitet, einmal ein falsches Wort geschrieben, weil der Kopf schon breiig war (abziehbares Anlagevermögen – sollte abnutzbar werden  :)) und schon gibt es statt 1 Punkt fein nur 0,5 obwohl alle §§ dabei waren. Dann eine Seite weiter, Richtlinien Hinweise nicht zitiert und nicht ganz korrekt, zack keine Punkte… Nach 1 Stunde war ich so aggressiv, zum Glück war keiner in der Nähe!! Klar sollen die Klausuren gut korrigiert werden, aber im Zweifel ist es eine Woche vor unserem wichtigen Date in Braunschweig nur semi clever, einen noch richtig Punkte für peanuts zu klauen!! An dieser Stelle wäre etwas Empathie auch top! ;-)

Wenn ich jetzt so in unserem Vorbereitungssaal schaue, dann haben sich die Reihen gut gelichtet, es gab Experten, die die letzten Klausuren nicht mehr mitgeschrieben haben und stattdessen lieber Themen wiederholt haben (vllt. wg Frustration aus den Ergebnissen) und andere, die sich die letzten Tage reinen Unterricht nun schenken (je nach Level auch okay). Das Fernbleiben von Klausuren wird sich mir allerdings nie erschlißen, genauso wenig wie das Abbrechen nach einer Stunde oder alternativ mit der Musterlösung weiter lösen… Der Rest der Anwesenden schaut die Tage nun weder noch groß fit aus, noch emotional motiviert. Die Bandagen sind auch wieder mehr geworden. Es ist ähnlich wie letztes Jahr, man möchte nur noch ein Ende, lange hält man dieses Wissenslevel mit vollen Einsatz nicht mehr!

Auch ich möchte nun langsam ein Ende, im Lehrgang habe ich beschlossen, dass dieses Jahr mein letzter Versuch sein wird, so gut die Dozenten und die Materialien usw. auch sind, meine Motiviation weiter zu lernen, nicht aufzugeben und einen großen Sinn hinter den Durchfallkriterien zu sehen neigt sich dem Ende zu!

DIe letzten Tage werde ich noch einige Klausuren nacharbeiten und andere stichprobenartig anlösen.

Bis dahin, bleibt weiter tapfer! :)

3 Tage Klausur und eine Frage

Nun habe ich genau eine Woche Unterricht durch und habe im Kurs 3 Klausuren geschrieben. Ich merke, meine Hand findet dass noch nicht so toll. Hier merke ich leider, dass ich seit Mitte August mit Ende des Kurses nicht mehr viel mit der Hand geschrieben habe. Momentan Problemlösung ist dann einfach eine Schmerztablette um durchzuhalten und nicht zu sehr zu verkrampfen.

Inhaltlich finde ich es immer wieder interessant, dass man keine Klausur schreibt, die so richtig gut läuft. Es gibt immer wieder Kleinigkeiten die häufig überlesen werden und dann wieder zu ganz anderen Lösungen führen :(

Hier nochmal der Tipp (habt ihr sicher schon oft gehört): erst die Aufgabe lesen, am besten nochmal und dann den Sachverhalt, sonst geht die Lösung in die falsche Richtung.

Zu meiner Mutmaßung vom Themengebiet: Ich denke am ersten Tag wird dieses Jahr wieder eine “normale” Klausur dran sein, was nicht heißt, dass nicht doch an einigen Stellschrauben mit Ekeleien gedreht wird. Zu meinem letzten Beitrag wurde als total abwägig “Betrieb gewerblicher Art” abgetan, dass war unteranderen das Thema, dass mir in der mündlichen Prüfung entgegenstand und meinersteits nicht für Freude gesorgt hat. Also ja, warum nicht eine Körperschaft in Form der juristischen Person des öffentlichen Rechts mit dem gewerblichen Betrieb als “Eingang” in die KSt-Klausur?

Und ich denke Umwandlung und international sind dieses Jahr am Start. International war letztes Jahr nur ein 3-4 Punkte Sachverhalt, dass wird dieses Jahr denke ich mehr werden.

Aber nun meine Frage: Aufgrund meines bescheidenen Zeitkontingents muss ich aktuell noch Ergänzungslieferungen nachsortierten (ja ich gehöre auf den Scheiterhaufen :) ) nun meine Frage bei AO, wie habt ihr das gemacht? Die letzte Lieferung komplett einsortiert, hier ist AO ja Rechtsstand 2017 und da habe sich eine Zitate geändert. Gebt bitte mal Feedback

Grüße aus Springe

Da bin ich wieder….

Es gibt so diesen Zeitpunkt, da schafft man kaum noch was, möchte sich aber unbedingt melden, sei es bei Freunden, Familie oder in meinem Fall : hier. Dann schafft man es nicht und irgendwann ist es dann so lange her, dass man nur noch ein schlechtes Gewissen hat. Das hindert einen noch mehr sich zu melden, auch wenn das vielleicht Quatsch ist.

Nun also zum Stand der Dinge: Ich habe mir 2017 vorgenommen, dieses Jahr wird alles besser. Im Frühjahr bin ich knapp in der mündlichen Prüfung gescheitert, diese Niederlage hat erstmal gesessen!! Dann hatte ich den Plan einen 2. Anlauf zu versuchen und das in Rahmen eines Klausurenkurs gespickt mit ein paar Online Kursen von Bereichen, wo ich noch Lücken hatte. Seit Februar habe ich einen neuen Arbeitgeber, der mich auch bei der Prüfungsvorbereitung unterstützen wollte. Mein Plan war eine 4 Tage Woche, sodass ich Freitags Klausur schreiben konnte, Klausuren nacharbeiten dann z.B. samstags. Guter Plan, Realität nicht so kompatibel. Mein Arbeitgeber hat meinen brillianten Vorschlag abgeschmettert.

Also sind wir jetzt bei der Realität: Ich habe versucht mich seit Februar in einem neuen Unternehmen einzuarbeiten, somit 40 Stunden plus gearbeitet, neben geheiratet (eigenes Verschulden), Klausuren am Wochenende geschrieben und auch sonst versucht zu lernen. Bei einem dieser “unds” war es dann am Ende doch recht viel. Mein einziger Vorteil war, dass ich im Hinterkopf hatte “2.Anlauf”, ich habe die Vorbereitung nie unterschätzt, aber ich habe ein gutes Wissen.

Bis zum 08.09. habe ich nun Vollzeit gearbeitet, musste natürlich auch da noch Überstunden schieben, um eine vernünftige Übergabe zu erreichen. Ab dem 09.09 sitze ich nun im Intensivlehrgang in Springe. So wie letztes Jahr… :( Ich kann gar nicht sagen, wie erniedrigt ich mich den ersten Tag gefühlt habe, ich war so kurz vorm Ziel und muss nun nochmal ran. Aber ab den 2. Tag in der Springer Luft läuft es mit der Einstellung wieder besser. Die erste Klausur wurde am Montag geschrieben und morgen gibt es die nächste.

Heißer Tipp an die Anwärter: versteift euch nicht auf LSt, dass ist am 2. Tag totaler Quatsch, das lag letztes Jahr nur an der Ersatzklausur!

Sonnige Grüße an dem bergigen Springe

Heike

Hallo…. ja mich gibt es auch noch :)

Zuerst einmal Schande über mein Haupt für das lange nicht melden…

Bei mir war privat einiges los, was mich wider erwarten aber nicht von meiner wöchtlichen Klausur schreiben abgehalten war, aber mehr war leider kaum drin.

Im April gab es ja den Umzug, der seine Folgen noch lange mit sich zog, viele Möbel kamen neu, sodass jetzt erst alles da ist und die letzten Kartons entschwunden.

Dann habe ich am 16.06. geheiratet und dass zog -trotz keiner Brigdzilla- extrem viel an sich an Aufgaben, Fragen, Zeit. Gelernt habe ich bei der Hochzeit folgendes: Für Bräute ist es bei weitem nicht die schönste Zeit, bei mir hatten alle Außenstehenden plötzlich das Gefühl mir hemmungslos ehrlich ihre Meinung aufzudrücken. Und es läuft wie so oft, ganz anders als gedacht ;) Es war aber ein rauschendes Fest und ab jetzt geht wieder die volle Kontrolle an Konzentration auf das geliebte Steuerthema :)

Gestern Abend gab es noch ein privates Highlight, das Robbi Williams Konzert in Hannover, kurze Frage: wäre Entertainer nicht vielleicht auch eine Option für mich? ;)

Bei den Klausuren habe ich trotz Hochzeit alle fleißig durch geschrieben, leider nun öfter in 3 Stunden Blöcken geteilt, da ich 6 Vollstunden ins WE kaum reingequetscht bekommen habe. Da gelobe ich aber bald wieder Besserung. Zum positiven muss ich auch sagen, auch wenn ich den Klausuren Umschlag hasse, war er bis auf 2 Klausuren immer sehr freundlich zu mir. Und beim 2. Anlauf scheint man an Worten zu sparen, meine Korrektoren wünsche sich mehr Wörte drumherum, aber da bin ich gnadenlos auf Punke Jagd! :)

Also, ab jetzt werde ich mich wieder öfter melden!

Bis die Tage und denkt dran, falls noch nicht geschehen, die Prüfungsgebühr bis zum 31.07. zu überweisen!!

Liebste Grüße

Die Heike

Verschollen im Nirgendwo…

Hallo, ich melde mich auch mal aus dem Loch, welches mich verschlungen hatte… Über die Ostertage mehr lernen, das war Ende des Monats auch mein Plan, leider ist bei mir privat noch einiges dazwischen gekommen, ein Umzug stand an. Ich habe die Ostertage somit mit Renovierung der neuen Wohnung und die letzte Woche mit dem Umzug verbracht. Gestern habe ich dann die fehlende Motivation am Schopf gepackt und zwischen einer Unzahl an Kartons noch eine Klausur geschrieben. Was mir bei diesem Umzug augefallen ist, ist dass das Büro bzw. dessen Kartons mit dem Inhalt Lernordner u.ä. bei mir einen enormen Anteil hatte. Es waren somit 10 Kartons mit Steuerinhalten. Für normale Umzugshelfer eine verrückte Situation, dass ein Büro so einen Schwerpunkt haben kann… ;) dafür ist das neue Büro nun optimal für meine weitere geplante Lernsituation!

Die nächste Woche ist zwar noch gespickt mit Kartons auspacken, aber 1-2 Abende habe ich mir wieder fürs Lernen bzw. Nacharbeiten reserviert. Meine erste Niederlage musste ich auch verkraften, bei einer korrgierte Klausur habe ich leider 3,5 Punkte zu wenig erreicht :( mit solchen Ergebnissen kann ich leider nicht sooo gut um, somit war ich kurz gekränkt. Normale (Steuerneutrale) Menschen teilen einen dann gerne mit “das war doch nur ganz knapp” oder “ist doch nur ne Übungsklausur” oder passt immer “du schaffst das schon noch, du musst dich ja noch steigern können”. Alle diese Sätze sind lieb gemeint, aber ich persönlich habe als Wiederholer natürlich höhere Ansprüche an mich, mein Ziel war es, dieses Jahr noch besser schriftlich abzuschneiden, damit ich mündlich solider dastehe. Ob dieses Ziel zu hoch gegriffen ist? Wir werden sehen….

Wie ist eure Arbeitstechnik bei den Klausuren? Ich habe leider öfter das Problem, dass ich bei den einzelnen Fällen nicht “loslassen kann” somit verbeisse ich mich öfter darin, fast alle Details abgreifen zu wollen und bekomme am Ende ein Zeitproblem… Daran muss ich wohl noch arbeiten… Habt ihr noch Tipps?

Ab jetzt gelobe ich wieder Besserung beim Bloggen und wünsche euch einen schönen Restsonntag!

Liebe Grüße