Noch einmal schlafen…

Hallo liebe Mitstreiter,

ich sitze hier zuhause auf gepackten Koffern. Nach dem Kaffeetrinken geht’s auf nach Braunschweig. Dieses Jahr habe ich ein Hotel gebucht, die Stadthalle ist zu Fuß zu erreichen.

Ich bin schon leicht nervös, letztes Jahr ging es mir besser. Aber lieber jetzt und ab morgen bin ich die Ruhe in Person. Naja, man kann nichts mehr ändern: die Klausur steht und wir haben alle wahnsinnig viel gelernt.

Ich glaube an uns, wir schaffen das !!

Viel Glück an alle !!!!

Viel Glück!!!

Nun ist es also soweit, der letzte Tag vor den 3 tollen Tagen ist angebrochen. Gestern Abend war ich froh, dass heute nicht Dienstag ist. Tja, heute Abend wird es anders sein. Irgendwie wundere ich mich gerade über mich selbst, dass ich so ruhig bin. Naja, man kann halt nicht mehr viel tun. Beruhigt auch irgendwie. Ich habe wirklich keine Lust, noch einen Sommer im Arbeitszimmer zu verbringen! Wir haben alle viel gelernt und auch, wenn in den Intensivkursen oder Klausurenkursen nicht alle Noten  unseren Vorstellungen entsprachen, so haben wir diese doch nachgearbeitet und werden dieselben Fehler nicht noch einmal machen. Wir haben also dazugelernt. Die Noten sollten uns also nicht verunsichern.

Ich drücke uns allen für morgen die Daumen!!!

Auch wenn Themen dabei sein sollten, die einem weniger liegen. Nicht gleich verschrecken lassen und mit den Themen beginnen, die uns anlächeln. Dann läuft der Rest auch.

VIEL GLÜCK!!!!!

Auf geht es- Wir bekommen das schon gerockt!

Der Wahnsinn- ich habe meine drei Monate Freistellung hinter mir. Es kommt mir viel kürzer vor. Die Zeit ist gerast. Zum Glück konnte ich sie aber auch gut nutzen. Klausurtechnisch bin ich auf dem Stand, den ich gerne zum Beginn der Freistellung gehabt hätte. Ich kann es leider nicht ändern.
Der letzte Klausurenblock ist ganz gut verlaufen. Ich meine jetzt nicht von den Noten her. Ich habe die Korrekturen noch nicht zurück und möchte sie, ehrlich gesagt, auch nicht mehr  vor den Klausuren zurück haben. Viel mehr haben mich die Aufgaben nicht mehr so aus der Ruhe bringen können. Der kurze Schockmoment ist immer noch da, aber dann geht es auch schon an das Lösen. Damit habe ich für die Echtklausur viel gewonnen.

Am Mittwoch sind wir die Strecke zu meinem Prüfungsort abgefahren und haben uns die Stadthalle von außen angeguckt, seitdem habe ich etwas Grummeln im Magen. Vorher waren die Prüfungstage noch so weit weg für mich.  Zum Glück werde ich die drei Tage über von meinem Mann gefahren.  Eigentlich habe ich 32 Minuten Fahrtzeit. Eigentlich. Das heißt also, wenn es keinen Stau gibt. Trotzdem habe ich auf ein Hotelzimmer verzichtet. Ich werde sehen, ob ich das noch bereuen werde. Zur Sicherheit starten wir schon um viertel vor sieben und gehen lieber noch gemeinsam einen Kaffee trinken. Meinen Proviant habe ich größtenteils bereits gekauft. Es gibt Brote, Apfel, Schokoriegel, Wasser, Kaffee und für den Notfall Cola und Traubenzucker. Eins ist mal sicher, ich werde nicht verhungern. Was nehmt ihr mit?

Ja und dann ist da noch Michael.

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Er wird mich zusammen mit einem Löwenschlüsselanhänger, den ich seit dem Abitur habe, begleiten. Warum er Michael heißt, ist unschwer auf dem Bild zu erkennen. Egal wie man ihn hinhängt, spätestens nach zwei Tagen ist seine Hand im Schritt. Michael hat bisher sämtliche Azubis aus unserem Büro zu ihrer Abschlussprüfung und mich zusätzlich zur Steuerfachwirtprüfung begleitet. Bisher ist noch nie jemand in Begleitung von Michael durchgefallen. Also hoffen wir mal.

Übrigens: Ich erkläre meine Vorbereitungszeit für die schriftliche Prüfung an diesem Samstag um 12.30 Uhr für offiziell beendet! Ab dann wird entspannt und sich mental vorbereitet. Wir haben über das Wochenende Besuch da, auf den ich mich sehr freue und Montag möchte ich noch einmal richtig ausspannen, die Sachen in Ruhe packen, spazieren gehen. Wie haltet ihr das? Lernen bis zum Schluss? Oder habt ihr Ablenkungsprogramm wie ich?

Ich bin mir bewusst, dass gerade die Leute, die erst nächstes Jahr schreiben, sich über eine Inhaltszusammenfassung der Klausurtage freuen würden. Leider wusste ich bisher nach den einzelnen Klausuren nichts mehr. Ich hatte ein dickes schwarzes Loch im Kopf. Wenn  über dies oder jenes diskutiert wurde, stand ich immer da und konnte mich noch nicht mal daran erinnern, dass es drei Gesellschafter gegeben hat oder ein Gebäude erweitert wurde. Wenn ich dann während der Nachbesprechung die Aufgabenstellung vor mir hatte, war die Klausur sofort wieder präsent. Da wir, bekannterweise, die Aufgabenstellung nicht mehr mitnehmen dürfen, bin ich für diese Aufgabe leider nicht geeignet. Ich hoffe, meine anderen Mitstreiter aus dem Blog werden das übernehmen.

Ich wünsche allen hier gute Nerven und das benötigte Quäntchen Glück um zu bestehen.

Herzlichst Annika

Heute in einer Woche…

sitzen wir alle gespannt wartend auf das, was da gleich kommen mag auf unseren Plätzen.

Ich für meinen Teil bin in diesem Jahr aufgeregter als im letzten, obwohl ich den Ablauf doch schon kenne.

In den letzten Tagen habe ich mir einige Klausuren angeschaut und plötzlich das Gefühl gehabt, dass ich nichts mehr weiß. Ich hab jetzt einen Gang zurückgeschaltet und schaue mir nur noch die Klausuren des Intensivklausurenkurses an. Mache aber auch oft Pausen und gehe relativ früh schlafen. Irgendwie möchte ich einfach nur, dass es nun langsam vorbei geht. Ich freue mich auf die Zeit danach und hoffe einfach, dass es faire Klausuren werden und am Ende alles gut wird :-) .

Ich wünsche euch für die letzten Tage, dass ihr Zeit für Entspannung findet, euch eingesteht, dass ihr sehr viel gelernt habt und auch, wenn man jetzt denkt, alles ist weg, kommt es nächste Woche definitiv wieder. Ich glaube da ganz fest daran. Sammelt eure Kräfte. Nächsten Freitag hat das Leben uns wieder! Ich freue mich jetzt schon drauf!!! :-) .

Noch drei Klausuren…

Hallo liebe Mitstreiter,

ab morgen stehen meine letzten drei Klausuren in dem Intensivkurs an. Ich bin gespannt welche Themen diesmal abgefragt werden. Die ersten drei Klausuren liefen ganz gut, ich habe alle bestanden. Das beruhigt mich doch sehr.

Eigentlich wollte ich ja nicht darüber nachdenken was in der Prüfung wohl alles Thema sein könnte. Wenn es soweit ist heißt es: Augen zu und durch, bzw. tief durchatmen und  versuchen die berühmten Fußgängerpunkte abzugrasen. Aber ich erwische mich doch immer wieder beim Gedanken “Was würde ich alles abfragen wollen wenn ich der Klausurensteller wäre ?” Da kommen mir die schrägsten Sachen in den Sinn…

Na ja, auf die letzten Tage werde ich meine Klausuren noch einmal durchgehen und  versuchen ein wenig Feintuning zu machen: Hier den falschen Absatz zitiert oder den Satz vergessen, da in USt bei Vermietung immer das Wort Teilleistungen vergessen usw.

Allerdings merke ich auch, dass meine Konzentration nachlässt und auch die Motivation schwindet. Eigentlich will ich nur noch die verdammte Prüfung schreiben und endlich erstmal “fertig” sein.

Geht euch das auch so ? Wie sehen eure letzten Tage aus ?

In diesem Sinne, haltet durch, wir schaffen das !

Meine „Generalprobe“ steht an

Hallo zusammen,

die Aufregung steigt. Nächste Woche steht der letzte Klausurenblock an. Meine Generalprobe so zu sagen. Am Donnerstag habe ich dann 35 Klausuren bei Anbietern unter Klausurenbedingung geschrieben, zusätzlich noch die Knollklausuren und alles andere was mir zwischen die Finger gekommen ist. Theoretisch, so sagen einige Dozenten, könnte das eine gute Basis sein um zu Bestehen. Ich sehe das bei mir persönlich aber noch lange nicht. Vom Gefühl her  wird es eher eine verdammt knappe Kiste.

Im Nachhinein war der Knoll Klausurenfernkurs parallel zum Samstagsunterricht zu viel für mich. Das Pensum hat mich überfordert. In meinem Fall  trifft der Spruch „Weniger ist mehr“ wohl zu.  Es hatte manchmal den Anschein, dass ich an einer Art Lerndurchfall leide. Oben pauke ich mir Wissen rein und unten fließt es wieder raus. :-( Ich bin ziemlich ausgepowert in meiner Freistellung mit dem ersten Klausurenblock gestartet und habe dementsprechende Ergebnisse erhalten. Inzwischen habe ich mich zum Glück kräftemäßig etwas erholt. Ich habe mir sämtliche geschriebene Klausuren noch einmal angesehen und habe dann festgestellt, meine Lösungsansätze sind oft gar nicht mal so verkehrt. Ich schreibe nur viel zu wenig, offensichtliche Dinge benenne ich überhaupt nicht. So etwas simples wie „das Wirtschaftsgut wurde zutreffend bewertet“, denke ich mir nur und schreibe es nicht hin. Das sind doch verschenkte Punkte :-(
Merksatz an mich: Wenn der Apfel rot ist, dann schreib es gefälligst auch hin!
Es sind viele Kleinigkeiten an denen mir Punkte verloren gehen. An dem Problem habe ich die letzten sieben Tage intensiv gearbeitet, insbesondere an der AO. Ich habe meine alten Karteikarten noch einmal rausgekramt und wiederhole gebetsmühlenartig die Tatbestandsmerkmale, Fristen etc. Ich habe zwar das Gefühl, dass der Knoten bald platzt, aber meine Sorge ist, dass es dafür schon zu spät sein könnte. Wir werden sehen. Für meine Nerven habe ich mir genau wie Ivonne etwas Pflanzliches besorgt und ein Vitaminpräparat für die Gesundheit, Magentabletten sind leider auch schon im Einsatz. Der Sport zum Ausgleich kommt leider immer noch viel zu kurz. Jetzt heißt es noch einmal Hintern zusammen kneifen und durchziehen!  Vielleicht reicht es ja doch. Und wenn nicht, dann gibt es nächstes Jahr den zweiten Versuch. Aufgeben gilt nicht!

Ich hoffe euch allen geht es soweit halbwegs gut! Ich wünsche euch eine erfolgreiche Woche

Annika

Der Weg zum Steuerberater

Die Erfolgs-Formel von (Ex-)Blogger Patrik: 50 % Fachwissen, 30 % Technik, 20 % Glück

Patrik berichtet in NWB Steuer und Studium über seinen Weg zum Steuerberatertitel. Damit möchte er – kurz vor den Klausuren zur StB-Prüfung 2018/2019 – allen Kandidaten Mut machen und zeigen, dass der Weg zwar beschwerlich, aber nicht unmöglich ist, und sich das Kämpfen lohnt.

> Hier geht es zum Bericht von Patrik

Das Examen rückt immer näher und näher

Das Examen kommt immer näher

Mein Klausurenkurs bei Knoll ist nun zu Ende.
Die zwei Wochen gingen sehr schnell rum.
Für mich war der Kurs zwar sehr anstrengend, doch konnte ich sehr viel mitnehmen.
Natürlich ist man in den Klausuren über so manchen Stolperstein gefallen, doch man sollte sich davon nicht entmutigen lassen.
Lieber im Klausurenkurs fallen wie im Oktober ;)

Etwa 120 Leute besuchten den Kurs bei Knoll, damit hatte das Ganze ein wenig Examensfeeling.

Wie sieht das dann im echten Examen aus?
Google informiert :)

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Hier seht ihr wie es im Glaspalast in Sindelfingen beim Examen aussieht.

Die letzten Wochen werde ich jetzt noch ein paar Klausuren vertiefen und dann meine Übersichten und Zusammenfassung wiederholen.

Wie ist euer Plan für die letzten Tage?

Mein freier Tag

Hallo liebe Mitstreiter,

meine erste Woche des Intensivkurses ist um und genieße gerade das Nichtstun zuhause. Diesen Sonntag haben wir einen freien Tag. Ich kann das dieses Jahr richtig genießen: ausschlafen, in Ruhe frühstücken, Mittag, Kaffee, Abendbrot und dann noch den Tatort heute abend. Einfach schön !

Letztes Jahr war ich total angespannt und hätte am liebsten durchgelernt. Aber die Erfahrung lehrte mich, dass kleine Erholungsphasen unbedingt nötig sind. Am Ende muss ich an den drei Tagen im Oktober fit sein und hoffentlich mein Wissen abrufen können.

Allerdings bedeutet das nicht dass ich die Ruhe in Person bin. Ich habe festgestellt dass mich doch eine leichte innere Unruhe umtreibt. Mein Rezept ist Magnesium in Pulverform abends vorm schlafengehen. Allerdings habe ich mich auch schon im Supermarkt vorm Regal mit den Beruhigungsmitteln wiedergefunden (@Ivonne: ich kann dich verstehen).

Der Intensivkurs bringt mich jedenfalls wirklich vorwärts. Die ersten drei Klausuren sind geschrieben, ich bin mal aufs Ergebnis gespannt. Leider kann ich meistens nicht abschätzen ob es für die 40 Punkte reichen würde. Auf mein Gefühl ist kein Verlass.

Geht euch das auch so ?

In diesem Sinne, haltet durch, wir schaffen das.

Die letzten Wochen

Na? Wie geht‘s euch so?

Ich hatte in dieser Woche ein kleines Tief. Irgendwie war die Luft raus. Ich habe mich trotzdem jeden Tag an den Schreibtisch gesetzt, leider ging es nicht richtig vorwärts. Die Konzentration war einfach weg. Beim Bearbeiten der Klausuren bin ich sozusagen sofort in den Sprint gegangen ohne die Ruhe zu bewahren und den Sachverhalt vernünftig zu erfassen. Im Ergebnis habe ich dadurch natürlich oft Dinge übersehen. Komischerweise passiert mir das am häufigsten in der Umsatzsteuer. Vielleicht neigt man gerade in diesem Bereich dazu sich zu überschätzen.

Die Zeit vergeht…

Wie ich vielleicht schon mal geschrieben habe, halte ich von Countdown‘s nichts. Aus gutem Grund. Ich bin leider jemand, der vor einer Prüfung dazu neigt, nervlich ETWAS angespannt zu sein. Naja, und da das Ende in Sichtweite gerückt ist, spüre ich diese Aufregung langsam hochkommen. Mit meinem Plan liege ich auch zurück, was die Sache nicht einfacher macht.

Letzte Woche habe ich diese Unruhe so  gespürt, dass ich mich gar nicht konzentrieren konnte. Was tun? Google fragen :-) .

Was machen denn andere so ? Da gibt es Tipps von Bachblütentropfen, Baldrian, Sport etc.. Um wieder auf die Spur zu kommen, habe ich dann Bachblütendrops eingeworfen und gewartet, was passiert. ;-)

Irgendwie ging es mir wohl nicht schnell genug. Also ab in den Supermarkt meines Vertrauens und nach beruhigenden Produkten suchen. Ich wurde schnell fündig Baldrian Tee, Dragees …Alles eingepackt.

An der Kasse habe ich dann bemerkt, dass ich den Tee gleich mehrfach eingepackt hatte. Leider fehlte mir daran jegliche Erinnerung. Hab der Kassiererin dann gesagt, dass dies ein guter Hinweis ist, dass ich den Tee dann wohl auch dringen bräuchte :-) . Ich überlege lieber nicht, welches Bild die sich gerade von mir machen. Erst dieses ungepflegte Erscheinungsbild und nun das ganze Band voll mit Beruhigungsmitteln ;-) .

Zu Hause angekommen, wurden erst einmal die Dragees ausprobiert. Mag ja Einbildung sein, aber ich wurde müde. Dumm nur, dass ich gleich zum Sport musste. Die Pilatesstunde habe ich als sehr entspannend in Erinnerung :-) . Ich denke, ich werde wohl noch etwas rumprobieren. Fest steht, dass ich etwas tun sollte, denn es wäre schade, dass Wissen vor Aufregung nicht abrufen zu können. Wobei die Aufregung bei mir vorher größer ist, als während der Prüfung.

Wie geht ihr damit um? Was tut ihr gegen die Aufregung?

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende! ;-)