„Der Dezember im Steuerbüro“ – ein Weihnachtsgedicht

Zum Weihnachtsfest mein besinnliches Weihnachtsgedicht mit dem Titel:

“Der Dezember im Steuerbüro”

Früh am morgen, Sechs Uhr Dreißig,
und der Wecker bimmelt fleißig.
Schlechte Laune, Kaffee rein!
Wie schlimm kann der Tag schon sein?

Der Nachbar ist schon Schnee am Schaufeln,
bei Glätte schnell zum Auto laufen,
Es ist dunkel wie die Sau,
Die halbe Zeit steh’ ich im Stau.

Auf der Arbeit angekommen
wird das Übel wahrgenommen:
Siebzig neue Mails im Fach
die Ordner stapeln bis zum Dach.

Brief gedruckt, Beleg kopiert,
die Rückstellung wird passiviert,
Für alles ist die Zeit zu knapp.
“Oh Nein! Oh Nein!” die Frist läuft ab.

Im Akkord Bericht gebunden,
heut’ schon wieder Überstunden,
Alle Leute sind gestresst,
vor dem nahen Weihnachtsfest.

Jetzt noch schnell Geschenke kaufen,
durch die vollen Läden laufen.
Wär ich doch im Bett geblieben,
heute Morgen um halb sieben.

—-

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2018 – in dem viele von uns hoffentlich Berater werden!

Was gibt’s neues aus Berlin, Thüringen und Co?

Heute ist für mich ein interessanter Tag!

Zwar habe ich nicht in Berlin geschrieben, aber ich bin trotzdem auf die Rückmeldungen gespannt.

Bei einem Examen mit Kleinunternehmer, Nichtselbständiger Arbeit, Renten etc. bin ich gespannt, wie es den Teilnehmern der Big4 erging.

Kamt ihr damit zurecht? Wie sieht’s aus? Was gibt’s neues?

Ein Wochenende mit positivem Ergebnis

Nun kommt die versprochene Ergänzung zu meinen Kurzbeitrag vom Donnerstag:

Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hatte ich selten schlecht geschlafen, ich wusste die Entscheidung naht. Dann fing mein Handy an, sich mit den ersten Ergebnissen der anderen Mitstreiter zu füllen, das erste Ergebnis kam um 10:47. Danach war an konzentrietes Arbeiten fast gar nicht mehr zu denken! Da ich leider keinen freien Tag bei meinem Arbeitgeber ergattern konnte, hatte ich eine Vollmacht für Einschreiben an meinem Briefkasten montiert, in der Nachbarschaft (50m) ein Personalbüro, die mein Einschreiben abfangen konnten, sodass ich in der Mittagspause mein Ergebnis in den Händen halten. So der Plan…. Um 11 Uhr war die Post bei uns im Büro, 15 min konnte ich noch abwarten, dann rief ich beim Personalbüro an um einen Posteingang abzuchecken, Fehlanzeige, Post war noch keine da. Noch eine weitere Stunde ohne Anruf vom Personalbüro konnte ich nur schwer überbrücken, auf der Arbeit streikte auch noch die EDV, so war genug Zeit zum Gedankenkreisen :( Um 12 Uhr bin ich dann nach Hause, vorher noch schnell meinen Mann abgeholt, denn er sollte den Brief öffnen, zu Hause angekommen hing meine Vollmacht nicht mehr am Briefkasten, also rannten wir regelrecht zum Personalbüro, die Post seie schon durch, aber mein Einschreiben seie nicht gekommen. Da ich ja im April umgezogen war, habe ich nochmal bei der Kammer angerufen, ob auch die richtige Adresse vorliege, dort gab es leider nur leicht genervte Angestellte, die kein Verständnis für die eigene Anspannung hatten. Die Adresse war allerdings korrekt, der Brief verschickt, nur ich als mitterweile um 12:45 einzige ohne Ergebnis. Waren meine Befürchtungen wahr, und es hat nicht gereicht? Nach nochmaligen Ausdruck der Vollmacht machten wir uns auf den Weg zu dem Kiosk, bei dem wir sonst nicht zustellbare Post abholen müssen. Wir versuchten die für uns zuständige Verteilerstation ausfindig zu machen, zuerst gab es nur die Hotline der Deutschen Post, da ist anrufen allerdings nur lohnswert, wenn man gerne spricht, Informationen bekommt man in Bonn wahrlich nicht. Wiur suchten in den Nebenstraßen nach Postboten, um die Station erfragen zu können. Eine mögliche Adresse wurde uns genannt, die Autofahrt war schon lange grenzwärtig,ich versuchte mich stark zu konzentrieren, damit alle heile davon komen. Bei der Station wurde wir allerdings zuerst wir leicht Gestörte angeschaut, dass wir so ein Drama wg einem Einschreiben machten, kurz danach kam allerdings raus, dass wir an der falschen Stelle seien. Mit einem neuen Adress-Tipp ging es nun weiter, diese Verteilerstationen sind jedoch fast gar nicht zu erkennen, von außen ist auch kein Deutsche Post Logo enthalten. Mein Mann hatte sich die Beschreibung gemerkt und die richtige Stelle im Blick, an der ich ohne weiteres vorbei gefahren wäre. Zum Glück war um ca. 13:30 Uhr noch jemand da, die gute Frau hatte dann Ihre Kollegin, die für unser Haus die Tour gefahren hatte per Handy erreicht. Nun kommt der Knaller: Sie hatte geklingelt, keiner machte auf, sie hat die Vollmacht gesehen, wollte keine 50 m zurück gehen und hat das Einschreiben auf den Folgetag datiert….!!! HALLO? Zum Glück hatte Sie das Schreiben bei der Station für den Folgetag abgegeben und die Kollegin hatte sich bereit erklärt, ihre Postbox zu öffnen und uns den Brief aufzuhändigen, dass alles natürlich in Zeitlupentempo… In der Zwischenzeit hatte mein Chef mir bereits eine nette Nachricht geschickt “Da ich noch nicht wieder im Büro seie, gehen sie von einer schlechten Nachricht aus, ich könne den Rest des Tages zu Hause bleiben und solle es mir nicht zu schwer machen”. Nun hatten wir den Brief in den Händen, öffnen konnte ich ihn nicht. Mein Mann war an der Reihe… Damals hatte ich ihm erklärt, es gebe bei normalen Menschen nie ein Ergebnis mit 3,xx, also musste er 2 mal lesen, da sein Kopf erst 4,83 gelesen hatte, 3,xx kam es ja nicht… Ich wurde immer nervöser und er sagte endlich, dass er zu Mündlichen geladen seie und Note 3, mehr habe ich nicht gehört! :) Danach haben wir noch schnell Sekt gekauft und im Büro haben wir dann auf mich angestoßen, dass halbe Team war mit der Warterei von 12-14:15 genauso fertig wie ich. Langsam im laufe des Tages realisierte ich meine Note, mein Glück, dass es diesmal wohl klappen solle.

Und nun meine Info an möglichst viele Prüflinge: Am letzten Tag wollte ich zuerst zurück ziehen, ich dachte ich hätte am 3. Tag nur Mist geschrieben und wollte diesen Versuch nicht “vergeuden”. Ich musste 2 Mal Tränen wegschieben, so emotional aufgewühlt war icht. Dieses Tag habe ich eine 3,5 erhalten!! Oftmals kann man sich bei dieser Wahnsinns Prüfung einfach kein richtiges Gefühl ermitteln, also bleibt ruhig und gebt beim 1. und 2. Versuch immer ab!!

Dieses WE habe ich dann noch ein wenig gelernt, aber auch meine Freiheit genossen. Ab Donnerstag wiederholen wir in der Lerngemeinschaft wieder BWL, die ganzen neuen Sonderthemen haben wir grob schon durch und ich bin sehr froh darüber! Dieses Jahr gebe ich weiter Gas und hole mir diesen Titel!!!

Liebe Grüße

Heike

Herzlich willkommen im Recall!

Ich habe mich bewusst die letzten Wochen hier rar gemacht, da meine Nerven mehr als strapaziert waren. Schlafen war in den letzten Tagen eher Mangelware, immer mehr plagte mich das Gefühl, dass es diesmal nicht gereicht hat, und ich hatte keinen Plan B, außer Steuern kann ich doch nichts so gut! :)

Aber nach einen großen Kampf mit der Postzustellung heute (Details dazu später) kann ich nun mit stolzer Brust und mind. 10 cm gewachsen kann ich nun stolz sagen:

Ich habe mit 3,83 das schriftliche Examen geschafft!!!!

Verfahrensrecht 4,5, Ertragsteuer 3,5, Bilanz 3,5 :)

Nun muss ich schnell eine Runde feiern gehen! und ab Samstag wird fleissig weiter gelernt.

Beste Grüße

Heike

Stillstand – Lernen oder Weihnachtsmarkt?

Die Bundestagswahl ist nun einige Zeit her. Die Diskussionen über eine mögliche Regierung ist immer noch in vollem Gange. Hoffnung auf Jamaika, dann plötzlicher der Fall in ein Loch. Jetzt GroKo. Oder etwa doch nicht? Aus Sicht der Mehrheit herrscht  seit September Stillstand im Land.

Das Gefühl Stillstand haben gerade auch viele von Euch, die sich auf die mündliche Prüfung vorbereiten. Seit Oktober steht vieles still. Das war die ersten Wochen nach der schriftlichen Prüfung auch zur Regeneration absolut OK. Die Vorbereitung auf die Mündliche erfordert aber deutlich mehr Motivation. So wie ich es hier im Blog und bei Arbeitskollegen und Bekannten verfolge, läuft die Vorbereitung auf die Mündliche “traditionell” eher schleppend. Das liegt insbesondere an der Tatsache, dass man ins Ungewisse lernen muss, bis die Noten bekannt gegeben werden. Mal ist die Lernmotivation auf einem Hochpunkt. Dann gibt es Tage, an denen sich nichts bewegt. Stillstand. Viele fragen sich: Hat man nun bestanden? Lohnt sich der ganze Lernaufwand jetzt gerade überhaupt? Lernen oder Weihnachtsmarkt? Ist der Beruf Steuerberater der Richtige? Was machen, wenn man durchgefallen sein sollte? In 2018 nochmal antreten? Wie lautet Plan B?

Mir persönlich fällt es in den letzten Wochen auch oft schwer, am Ball zu bleiben. Die Noten werden in NRW erst am 24.01.2018 bekannt gegeben. Die kommenden Wochen werde ich mich ausschließlich mit Steuerrecht und Berufsrecht beschäftigen. In erster Linie die Ausarbeitung von Kurzvorträgen. Die anderen Themen kommen erst wieder auf den Tisch, wenn die Noten vorliegen. Sollte es nicht im ersten Anlauf geklappt haben, dann war die Lernerei nicht ganz umsonst. Mit einer soliden Grundlage geht es dann direkt wieder mit dem Klausurenkurs weiter. Keine Ressourcen für BWL, Europarecht & Co. verschwendet. Soweit meine Strategie. Wie geht Ihr vor?

Man liebt das, wofür man sich müht, und man müht sich für das, was man liebt.

(Zitat: Erich Fromm)

Ich wünsche Euch eine schöne Weihnachtszeit! :-)

In der Weihnachtsbäckerei

Auch dieses Jahr wollte ich nicht auf das Plätzchenbacken verzichten. Allerdings dieses Mal nicht mit Weihnachtsmusik, sondern Audio FAQ-Lehrbriefe. Vor lauter “Kapitalmarkt” ist mir allerdings ein Blech Schokoplätzchen verbrannt :-D

Irgendwie erschlägt mich gerade die ganze Masse an neuem Stoff. Als das zweite Paket mit Lernunterlagen ankam habe ich die Hoffnung aufgegeben, das alles in meinen Kopf zu bekommen. Zudem ist es auch auf der Arbeit alles andere als ruhig, die noch zu erledigenden Steuererklärungen und Abschlüsse müssen noch abgearbetiet werden – dieses Jahr kam nicht nur für mich ganz plötzlich das Jahresende, sondern auch für die Mandanten :-) .

Die letzten Tage haben mich immer mehr Freunde und Kollegen gefragt, ob ich nervös sei oder auch schon Ergebnisse da seien. Bis jetzt war ich noch sehr gelassen, aber zu hören dass die ersten Ergebnisse raus sind und die Bestehensquote bisher nicht so berauschend ist macht schon etwas nachdenklich. Für mich heißt es jetzt noch knapp zwei Wochen warten. Bis dahin muss ich noch herausfinden wann die Post hier verteilt wird, sonst laufe ich in den Tagen nur in meinem Büro auf und ab und warte bis ich endlich Feierabend habe :-). Aber wie ich dann reagiere wenn ich den Brief in den Händen halte weiß ich auch noch nicht so genau- wird auf jeden Fall sehr spannend sein.

Ich wünsche Euch allen (trotz lernen) eine wunderschöne Adventszeit!

Die ersten Ergebnisse sind da!

Kurz notiert:

Gestern sind bereits die ersten Ergebnisse in Mecklenburg Vorpommern eingetroffen.

Damit ist die spannende Phase nun endgültig eingeläutet.
Nächste Woche dürfte es dann mit Thürigen, Niedersachsen und gfl. Hamburg und Bremen weitergehen.

Gratulation an alle, die die schriftliche Hürde gepackt haben.

Ich würde mich freuen, wenn diejenigen mit Ergebnissen hier kurz Berichten würden.

Habt ihr den Postboten auf der Straße abgefangen? Wie groß war eure Aufregung beim Öffnen das Briefes? War das Ergebnis wie erwartet? Ich bin auf Eure Geschichten gespannt…

Meine Vorbereitung auf die mündliche Prüfung in Eigenregie

Nachdem ich mich zur Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung schon gegen eine Freistellung entschieden habe, verzichte ich jetzt auch noch auf Kurse zur mündlichen Prüfungsvorbereitung.
Leben am Limit sozusagen.
Das mache ich diesmal aber nicht aus Zeitgründen oder aus Geiz, sondern einfach, weil sich mir der Sinn solcher Kurse nicht erschließt.

Das große Thema “Steuerrecht” hat mich ein Jahr harte Arbeit gekostet, bis ich es halbwegs klausurfähig beherrscht habe. Hier helfen ein paar wenige Stunden Fortbildung nun sicher nicht.
Für die aktuellen Änderungen/BFH-Urteile etc. belege ich ohnehin sehr regelmäßig Seminare bzw. Fortbildungen, bei denen ich jetzt im Hinblick auf die mündliche Prüfung ein ganz offenes Ohr habe. Die wöchentlichen Zeitungen “der Betrieb”, NWB und DStR lese ich schon seit Jahren.

Für das Aufbessern der Allgemeinbildung dienen Prüfungsvorbereitungsseminare meiner Meinung nach sowieso nicht. Die tägliche Tagesschau und der Blick in Zeitungen ist hier sicher nicht schlecht. Für 3 Monate kann man ja mal die Bild-Zeitung gegen FAZ und Handelsblatt tauschen. Dann riskiere ich zwar Wissenslücken bei Themen wie Pietro und Sarah Lobardi und der Hochzeit von Prinz Harry, aber mit dem Risiko muss ich wohl leben.

Prüfungsangst und Nervosität bei Vorträgen habe ich eigentlich nicht, wenn ich mich entsprechend vorbereitet fühle. Ich werde dazu sicherlich ein paar Vorträge zu Hause üben. Natürlich werfe ich mich dafür wie bei der richtigen Prüfung in Schale. Mal gespannt, ob mir der Kommunionsanzug noch passt…

Meine “Bauchschmerzen-Themen” sind BWL/VWL/Berufsrecht (incl. Europarecht, Finanzierung, Wirtschaftsrecht etc.; also alles aus dem “Nicht-Steuer-Bereich”). Hier sehe ich bei mir deutlichen Nachholbedarf. Ich habe mir diesbezüglich tonnenweise Skripte und 2 Bücher sowie in Summe ca. 30 Protokolle der letzten paar Jahre besorgt. Die Unterlagen habe ich jetzt in 50 Häppchen verteilt, die ich mir in der Mittagspause oder als Gute-Nacht-Lektüre einverleiben will. Der Vorteil in Rheinland-Pfalz ist ja, dass die bis Ende Januar mit der Korrektur brauchen und ich noch bequem Zeit habe.

Sollte mein Ergebnis dann mit 4,5 ausfallen und/oder ich merken, dass ich ohne Unterricht nicht weiterkomme, dann denke ich nochmal über Notfall-Seminare nach. Ansonsten bleibe ich dabei, alles in Eigenregie zu machen.

Wie läuft Eure mündliche Vorbereitung? Wer verzichtet noch auf Unterricht für die mündliche Prüfung?

Übrigens: Hinter meinem ersten Advents-Türchen steckt heute ein Kurzskript zu volkswirtschaftlichen Grundlagen. Na dann frohe Weihnachten an mich selbst.

Langsam steigt die Spannung…

Hallo Ihr Lieben

nachdem ich reichlich Gemeckere lesen durfte über die Anzahl der Blogbeiträge melde ich mich natürlich auch gerne zu Wort ;-)

Nun, die heißen Tage im Oktober sind lange vorbei gezogen, wie schon erwähnt fand ich es dieses Jahr fairer, klar war ich diesmal nicht mehr so nervös, aber auch die Themen, die angesprochen wurden vielen mir leichter. Und gerade am 2. Tag bei der Organschaft hoffe ich auf große Punkteausbeute!

Ansonsten war mir leider nicht das Glück vergönnt, dass ich noch etwas Urlaub haben konnte und von dem ganzen Dauerstress mal Abstand nehmen konnte. Freitag, den 13. ging es fix wieder in den normalen Büroalltag und zu aller terminlichen Freude hat sich einer unser Trauzeugen überlegt an diesen Tag gegen Mittag noch relativ spontan zu heiraten. Somit wie immer Action, Action, Action.. :) Dieses Jahr wollte ich jedoch auch ungerne über die Prüfung im Allgemeinen reden und war einfach nur froh, dass die Schriftliche durch war.

Da viel Arbeit liegen geblieben ist in meinen “5 Wochen Vorbereitungs-Freizeit” sind mein Arbeitsalltag so aus, dass ich im Schnitt 45 Stunden aufwärts arbeite. Nun kam am letzten Wochenende die Ergänzungslieferung für die Gesetze, ich denke die frisst auch gerne den einen oder anderen Sonntag …

Meine Vorbereitung auf die Mündliche mache ich mit meiner Trauzeugin (gleiches Laster :) ) und somit mit einer guten Freundin. Nach kurzer Plauderei wird nun einmal die Woche für 3 Stunden die “neuen” Randthemen BWL, VWL, BGB im Rahmen von Fragerunden angegangen. Da man hier bei den Fragen meist jedoch mit weiteren Fachbegriffen beladen wird, nutzen wir oft Google um die Antwort uns verständlich zu übersetzen. Es dauert dann pro Frage recht lange, dafür hoffen wir beim Verstehen uns den Inhalt besser einzuprägen. Nächste Woche ist Berufsrecht dran um mal wieder ein schöneres Thema zu haben.

In ca. 3 Wochen gibt es dann für uns die Ergebnisse in Niedersachsen, die Anspannung steigt täglich, auch hat man immer mehr das Gefühl nur Mist geschrieben zu haben. Aber, geschrieben ist es, ausgewertet sicher auch schon und nun wird das Ergebnis bestimmt in den großen Sitzungsrunden durchdacht und evtl. angepasst….

Ansonsten versuche ich mit den NWB Zeitschriften und aktueller Rechtsprechung auf dem Laufenden zu halten, ab dem Ergebnissen steigen wir dann nochmal intensiver ein in Vorträge und Abfragerunden und endgültig geht es ab dem 02.01. ins Vorbereitungscamp… :)

 

Euch noch eine gute weitere Wartezeit, bleibt am Ball mit der Vorbereitung

Ohne Gerüchte ist ja auch langweilig

Früher habe ich immer die Augen verdreht, als meine Eltern so Floskeln wie “Wahnsinn, wie lange das schon her ist” oder “wie schnell die Zeit vergeht” verwendet haben.

Jetzt, einige Jahre später (und viele viele Haare weniger auf dem Kopf), gucke ich auf den Kalender und denke mir “Wahnsinn, dass die Steuerberaterprüfung schon so lange her ist”

Sechs ganze Wochen sind schon vergangen und bald trudeln die ersten Ergebnisse ein. Wie schnell die Zeit vergeht…

Die Kollegen von SteuerExtra führen seit Jahren Statistiken zum Eingang der schriftlichen Ergebnisse. Mecklenburg-Vorpommern ist da immer das “schnellste Land”; dicht gefolgt von Thüringen, Niedersachsen, Hamburg und Bremen.
Das frühste Ergebnis, das in den letzten 8 Jahren raus ging, kam am 26. November 2010 bei einem Prüfling an.

So langsam startet also für viele von uns die spannende Phase.

Die quälende Zeit der Unsicherheit bis zum Eingang der Ergebnisse kann man natürlich mit Gerüchten zum aktuellen Korrekturstand und der Punkteverteilung überbrücken.
Eigentlich haben mich ja die ganzen Gerüchte über potentielle Themen vor der schriftlichen Prüfung genervt. Im Nachhinein muss man auch feststellen, dass alles Quatsch war und das, was getroffen wurde, höchstwahrscheinlich Zufallstreffer in der Flut von Gerüchten waren.

… aber ganz ohne Gerüchte ist ja auch langweilig.

Ich mache mal den Anfang:

1. Punkteverteilung Tag 2: 60/32/8
2. AO soll wohl überdurchschnittlich schlecht ausgefallen sein
3. Nordkorea ist angeblich erfolgreich auf der Sonne gelandet (ups, falscher Blog).

Wenn ihr auch ein gutes Gerücht aus einer vermeintlich sicheren Quelle habt, dann immer her damit.

Übrigens: Mein Bundesland – Rheinland-Pfalz – ist leider traditionell das Schlusslicht, sodass ihr bis zuletzt mit mir mitleiden dürft.